Vodafone: "Wir investieren inzwischen selbst massiv in Glasfaser"

Vodafone sieht den Kauf von Unitymedia nicht als Problem für den Glasfaserausbau. Der Netzbetreiber will schnell Gigabit-Datenraten bieten.

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Der Unternehmenssitz von Vodafone in Düsseldorf
Der Unternehmenssitz von Vodafone in Düsseldorf (Bild: Vodafone)

Vodafone hat sich gegen die Kritik verteidigt, die Übernahme von Unitymedia habe "eine Bremswirkung auf den Glasfaserausbau in Deutschland". Das hatte Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbands Mittelständische Wirtschaft erklärt. Vodafone-Sprecher Alexander Leinhos sagte Golem.de auf Anfrage: "Die Behauptungen von Herrn Ohoven können wir nicht nachvollziehen. Zum einen bringen wir mit aufgerüsteten Kabelnetzen Gigabitgeschwindigkeiten weit schneller ins Land, als es jedes andere Unternehmen kann. Damit fördern wir den Wettbewerb. Und treiben auch den Glasfaserausbau der anderen voran. Zum anderen investieren wir inzwischen selbst massiv in Glasfaser."

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Mit dem Programm Gigabit Offensive bringe Vodafone Glasfaser in Gewerbegebiete und Gemeinden. Bis zum Jahr 2021 wolle der britische Konzern "bis zu 100.000 Unternehmen und Mittelständler sowie rund eine Millionen Menschen auf dem Land mit Glasfaser versorgen", betonte Leinhos.

Ländlichen Gemeinden will Vodafone beim Ausbau helfen, die lokale Infrastruktur in einer langfristigen Partnerschaft anmieten, die nötige Glasfaseranbindung der Gemeinde zum Backbone aufbauen und dann das lokale Gemeindenetz mit aktiver Infrastruktur betreiben.

Das Unternehmen kündigte im Juli 2017 an, als Pilotprojekt zusammen mit Deutsche Glasfaser in 19 Gebieten Düsseldorfs bis Mitte 2018 bis zu 5.000 Unternehmen mit Glasfaseranschlüssen mit bis zu 1 GBit/s versorgen.

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