• IT-Karriere:
  • Services:

Vodafone: "Wir bauen mehr Gigabit als alle Glasfaserunternehmen"

Die Übernahme von Unitymedia durch Vodafone stößt auf Bedenken bei der EU-Kommission. Der Vodafone-Chef sieht sich jedoch als führenden Gigabit-Betreiber.

Artikel veröffentlicht am ,
Vodafone baut auch Glasfaser aus.
Vodafone baut auch Glasfaser aus. (Bild: Vodafone)

Der Chef von Vodafone Deutschland, Hannes Ametsreiter, hat nach der Entscheidung der EU-Kommission die Übernahme von Unitymedia genauer zu überprüfen, die Erfolge des Unternehmens betont. Ametsreiter sagte Golem.de: "Wenn wir von der EU grünes Licht für die Fusion bekommen, gibt es erstmals einen echten Wettbewerber, der bundesweit gegen die Telekom antritt. Die Tage der Marktdominanz sind dann für die Telekom endgültig gezählt."

Stellenmarkt
  1. Elite Consulting Network Group über Elite Consulting Personal & Management Solutions GmbH, Essen
  2. dSPACE GmbH, Wolfsburg

Die EU-Wettbewerbsbehörde hatte am Mittwoch eine vertiefende Prüfung zu der Übernahme der Kabelnetze von Liberty Global in Deutschland, der Tschechischen Republik, Ungarn und Rumänien durch Vodafone bekanntgegeben. Die EU-Kommission hat Bedenken, dass die Übernahme den Wettbewerb in Deutschland und Tschechien einschränken könnte.

In Deutschland stünden Vodafone und Unitymedia bei Festnetzanschlüssen und auf den TV-Märkten für Endkunden im Wettbewerb. Die geplante Übernahme könnte laut der EU-Kommission "den Wettbewerb zwischen den sich verschmelzenden Gesellschaften in Bezug auf Investitionen in die nächste Netzgeneration ausschalten und die Verhandlungsposition des neuen Unternehmens mit Fernsehsendern erheblich stärken".

Die EU-Kommission muss nun innerhalb von 90 Arbeitstagen, dass heißt bis zum 2. Mai 2019, einen Beschluss erlassen. Das eingehende Prüfverfahren werde ergebnisoffen geführt.

"Aktuell schaffen wir jede Stunde 2.983 neue Gigabitanschlüsse in Deutschland", betonte Vodafone-Chef Ametsreiter. "In den vergangenen zwei Monaten haben wir mehr Gigabitanschlüsse gebaut als alle Glasfaserunternehmen in den letzten zehn Jahren zusammen. Mit Unitymedia wollen wir dann 25 Millionen Gigabitanschlüsse bis 2022 verfügbar machen."

Die Gigabitanschlüsse im HFC-Netz (Hybrid Fiber Coax) können von der Leistungsfähigkeit jedoch nicht mit FTTH/B (Fiber To The Home/Building) verglichen werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 315€ + Versand oder kostenlose Marktabholung
  2. 239€ (Bestpreis!)
  3. (aktuell u. a. DeepCool RF120 3er-Pack für 24,99€ + Versand)
  4. 48,50€

Yezea 13. Dez 2018

Nachdem hochstrichterlich festgelegt wurde, daß eine * Einblendung und ein in Größe 4...

|=H 13. Dez 2018

Das Problem ist ja auch, dass es mir wenig nutzt, wenn ich meine Daten in einer Owncloud...

Prokopfverbrauch 13. Dez 2018

Also das ist doch idiotisch zu denken, dass Oligpole gut sind für den Kunden. Und im...

Mr_Tech 13. Dez 2018

-------------------------------------------------------------------------------- Ja...

das_mav 13. Dez 2018

:-))) Genial.


Folgen Sie uns
       


iPhone 11 - Test

Das iPhone 11 ist das günstigste der drei neuen iPhone-Modelle - kostet aber immer noch mindestens 850 Euro. Dafür müssen Nutzer kaum Kompromisse bei der Kamera machen - das Display finden wir aber wie beim iPhone Xr antiquiert.

iPhone 11 - Test Video aufrufen
Threadripper 3970X/3960X im Test: AMD wird uneinholbar
Threadripper 3970X/3960X im Test
AMD wird uneinholbar

7-nm-Fertigung, Zen-2-Architektur und dank Chiplet-Design keine Scheduler-Probleme unter Windows 10: AMDs Threadripper v3 überzeugen auf voller Linie, die CPUs wie die Plattform. Intel hat im HEDT-Segment dem schlicht nichts entgegenzusetzen. Einzig Aufrüster dürften sich ärgern.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Via Technologies Centaur zeigt x86-Chip mit AI-Block
  2. Nuvia Apples Chip-Chefarchitekt gründet CPU-Startup
  3. Tiger Lake Intel bestätigt 10-nm-Desktop-CPUs

Core i9-10980XE im Test: Intel rettet sich über den Preis
Core i9-10980XE im Test
Intel rettet sich über den Preis

Nur wenige Stunden vor AMDs Threadripper v3 veröffentlicht Intel den i9-10980XE: Der hat 18 Kerne und beschleunigt INT8-Code für maschinelles Lernen. Vor allem aber kostet er die Hälfte seines Vorgängers, weil der günstigere Ryzen 3950X trotz weniger Cores praktisch genauso schnell ist.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Prozessoren Intel meldet 14-nm-Lieferprobleme
  2. NNP-T und NNP-I Intel hat den T-1000 der künstlichen Intelligenz
  3. Kaby Lake G Intels AMD-Chip wird eingestellt

Radeon RX 5500 (4GB) im Test: AMDs beste 200-Euro-Karte seit Jahren
Radeon RX 5500 (4GB) im Test
AMDs beste 200-Euro-Karte seit Jahren

Mit der Radeon RX 5500 hat AMD endlich wieder eine sparsame und moderne Mittelklasse-Grafikkarte im Angebot. Verglichen mit Nvidias Geforce GTX 1650 Super reicht es zum Patt - aber nicht in allen Bereichen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Workstation-Grafikkarte AMDs Radeon Pro W5700 hat USB-C-Anschluss
  2. Navi-Grafikeinheit Apple bekommt Vollausbau und AMD bringt RX 5300M
  3. Navi-14-Grafikkarte AMD stellt Radeon RX 5500 vor

    •  /