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Vodafone und Tele Columbus: Kabelnetzbetreiber geben Latenzprobleme zu

Die Technikchefs von Vodafone und Tele Columbus räumen ein, dass das Kabelnetz dringend eine niedrigere Latenz erreichen muss. Bei den Cable Labs werde an dem Problem gearbeitet.

Artikel veröffentlicht am ,
Der CTO-Gipfel auf der Anga Com 2018
Der CTO-Gipfel auf der Anga Com 2018 (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Auf der Branchenmesse Anga Com in Köln haben die Chief Technology Officers der Kabelnetzbetreiber über die Probleme mit der hohen Latenz gesprochen. "Die Latenz muss konkurrenzfähig sein, und das ist nicht leicht zu machen", sagte Eric Kuisch, Chief Technology Officer (CTO) bei Vodafone Deutschland, am 12. Juni 2018.

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Ludwig Modra, CTO von Tele Columbus, betonte: "Wir haben mit Docsis 3.1 Verbesserungen bei der Latenz erreicht. Das ist aber noch nicht ausreichend." Bei dem Spezifikationskonsortium Cable Labs werde in einer Arbeitsgruppe daran geforscht, eine geringere Laufzeit der Datenpakete zu schaffen. "Da gibt es Probleme, die wir jetzt lösen müssen", sagte Modra. Die Kunden von Tele Columbus nutzten zwei Gigabyte pro Kunde am Tag, was in den kommenden Jahren weiter stark ansteigen werde.

Vodafone arbeitet laut Kuisch daran, über das Netz Probleme bei Endgeräten des Kunden festzustellen. "Manche Kunden denken, sie haben ein Problem mit der Datenrate, aber es liegt an ihrem Endgerät", sagte er.

Latenz: Unitymedia arbeitet seit langem an dem Problem

Bereits im Jahr 2016 sprachen wir mit Dieter Pfändner, Vice President Technology Strategy and Engineering bei Unitymedia darüber, wie geringe Latenzzeiten möglich werden. Ein Gamer erwartet minimale Reaktionszeiten, am Browser mache man 'gutes Internet' an schnellstmöglicher Aufbauzeit der besuchten Website fest. Steigende Wichtigkeit hätten zudem kurze Ladezeiten und unterbrechungsfreie Videodarstellung bei IP-Streaming-Diensten wie Netflix, Youtube oder Amazon Prime.

Pfändner: "Laufende Analysen in unseren Labors haben gezeigt, dass speziell im Zusammenspiel zwischen CMTS (Cable Modem Termination System) und CPE (Customer Premises Equipment) noch einiges an Optimierungsspielraum vorhanden ist: Neben verfeinerten Systemeinstellungen im Datenaustausch zwischen CMTS und CPE sehen wir auch Potenzial im Processing auf den Plattformen selbst. CMTS-seitig wurden bereits einige Verbesserungen im Netz implementiert. Auf Seite der Kundenendgeräte ist man in Gesprächen mit CPE-Lieferanten und Chipset-Herstellern." Nicht jedes Gerät sei auf Performanz in den Antwortzeiten getrimmt. Auch bei weitgehend ausgelasteter Datenrate sollten "zeitsensitive Anwendungen problem- und ruckelfrei ausführbar bleiben".



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x2k 13. Jun 2018

Also wenn man eine Flatrate verkauft (altmodisch auch pauschale) Dann erwartet man auch...

PiranhA 13. Jun 2018

Der Ping interessiert mich aktuell auch nicht so. Solange der unter 30ms ist, reicht mir...

KloinerBlaier 13. Jun 2018

Hier findet ihr eine ziemlich gute Erklärungen und Analyse des Bugs in den Puma6-Chips...

katze_sonne 13. Jun 2018

Hat Unitymedia tatsächlich mal gemacht. 1 Mal. Da hatte ich dann aber nichtmal einen...

fanreisender 12. Jun 2018

Man kann es sicher nicht verallgemeinern ... Macht nix. Mein Hauptdatenstrom überbrückt...


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