Vodafone: "Mobilfunkpreise sollten zur Finanzierung von 5G steigen"

Nach Ansicht des Vodafone-Konzernchefs sollten die Mobilfunkbetreiber die Preise erhöhen, um den Aufbau des Mobilfunkstandards der fünften Generation zu finanzieren. "Die Preise sollten steigen, wenn wir Investitionen in 5G haben wollen" , sagte Vittorio Colao laut einem Bericht der Nachrichtenagentur dpa auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona.
Die Deutsche Telekom erklärte heute(öffnet im neuen Fenster) auf dem MWC: "'5G' steht für weitaus mehr als für Leistung und Bandbreite. War 4G (LTE) noch ein echter Mobilfunkstandard, wird die nächste Generation der erste weltweite Kommunikationsstandard für integrierte Netze sein."
Bruno Jacobfeuerborn ist Chief Technical Officer (CTO) der Telekom und Chairman des NGMN Board (Next Generation Mobile Networks), das derzeit die Standardisierung von 5G unterstützt. Er erklärte: "Mit 5G entwickeln wir einen weltweiten Standard für homogene Kommunikation." Bis 2020 soll die fünfte Generation marktreif sein.
Oettinger zu 5G und Netzneutralität
Die Europäische Kommission erklärte auf dem MWC(öffnet im neuen Fenster) , eine globale Vision und Standards für 5G würden diskutiert und gemeinsam mit internationalen Partnern Ende 2015 bis 2016 festgelegt.
"Europa hat die industrielle Basis, das Know-how und hervorragende Forschungsteams, um die künftige digitale Infrastruktur 5G zu liefern. Ich bin entschlossen, einen einzigen globalen Standard für 5G zu fördern" , sagte EU-Digitalkommissar Günther Oettinger. 5G brauche die Netzneutralität, müsse es aber auch erlauben, dass besonders zeitsensible Spezial-Services "gedeihen" könnten.



