Vodafone Kabelnetz: Software macht den Nodesplit einfach und billig

Glasfaser und der virtuelle Nodesplit sind laut Vodafone der Schlüssel für Gigabit im Kabelnetz. Telekom, Vodafone, Deutsche Glasfaser und Ewe Tel waren sich ansonsten bei Gigabit weitgehend einig.

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Die Redner bei dem virtuellen Panel
Die Redner bei dem virtuellen Panel (Bild: FTTH Council Europe/ Screenshot: Golem.de)

Vodafone bringt in seinem TV-Kabelnetz die Glasfaser näher zum Haushalt. Das sagte Hannes Ametsreiter, Chef von Vodafone Deutschland, in der vergangenen Woche auf dem virtuellen FTTH Council Europe. "Wir bauen verstärkt Fiber to the Amplifier (Verstärker). Beim virtuellen Nodesplit senden wir einen Software Patch. Das ist superschnell und superbillig", erklärte Ametsreiter.

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Vodafone habe im Kabelnetz mit Docsis 3.1 nunmehr 22 Millionen Haushalte mit Gigabit-Datenrate ausgebaut. "Die nächsten drei Millionen kommen innerhalb der nächsten drei Jahre. Wir pumpen mehr Gigabit in das Kabelnetzwerk, bauen Fiber to the Amplifier, setzen auf ultraniedrige Latenz und verwenden so schnell wie möglich Docsis 4.0. Fest steht: Wir brauchen mehr Fiber im Backhaul", sagte Ametsreiter. Beim Glasfaserausbau seien Kooperationen der Netzbetreiber sehr wichtig.

Dido Blankenburg, Vorstandsbeauftragter Breitbandkooperationen der Deutschen Telekom betonte, dass "keiner den Rollout allein finanzieren kann. Jeder braucht die Kunden des anderen". Wholesale und Wholebuy seien entscheidend für den Gigabit-Ausbau. Die Telekom habe mehr als ein Dutzend Wholebuy-Verträge mit anderen Unternehmen unterzeichnet. "Das wäre vor zehn Jahren noch undenkbar gewesen", betonte Blankenburg.

Deutschland liege beim FTTH-Ausbau im Vergleich mit anderen europäischen Ländern zwar zurück, räumte EWE-TEL-Chef Norbert Westfal ein. "Aber die Bandbreite ist für die meisten Kunden ausreichend, das hat der Stresstest der Coronapandemie gezeigt."

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Uwe Nickl, scheidender Chef der Deutsche Glasfaser Gruppe, betonte: "Deutschland ist auf Kurs beim Glasfaserausbau, es ist viel passiert auf dem Land. Und Vodafone hat in den Städten gute Arbeit geleistet." Deutsche Glasfaser sei nun bei 1,1 Millionen Homes passed angelangt. Nickl könne 90 Prozent der Aussagen seiner Vorredner zustimmen, was auch Blankenburg, Ametsreiter und Westfal bestätigten. Nickl rechnete vor, dass FTTH den Wert eines Hauses um 3 bis 6 Prozent steigere.

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