Vodafone Kabel: Erste Haushalte bekommen demnächst Gigabit-Internet

Demnächst wird es bis zu 1 GBit/s im TV-Kabelnetz Vodafones geben. Perspektivisch sind sehr viel höhere Datenraten möglich. Doch kommen die nur beim Kunden an, wenn nicht zu viele Haushalte an einem Node hängen.

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Vodafone-Technik
Vodafone-Technik (Bild: Vodafone)

Vodafone wird in seinem TV-Kabelnetz bald Datenübertragungsraten im Gigabit-Bereich anbieten. Das gab das Unternehmen in einer Ankündigung zu "High-Tech Trends 2017" bekannt. "Zudem werden bald erste Haushalte mit Gigabit-Geschwindigkeit surfen", heißt es bei dem Netzbetreiber.

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Manuel Cubero, Chef des Vodafone-Unternehmens Kabel Deutschland Holding, erklärte: "Außerdem haben wir unser Kabel-Glasfasernetz für den Übertragungsstandard Doscis 3.1 vorbereitet, der weitere Leistungssteigerungen ermöglicht. Demnächst wird es bis zu 1 GBit/s sein."

Vodafone-Deutschland-Chef Hannes Ametsreiter sagte zuvor: "Perspektivisch sind Geschwindigkeiten von bis zu 20 GBit/s möglich". Erste Angebote auf Basis von Docsis 3.1 sollen 2017 in Deutschland verfügbar sein. Das gab Anga, ein Verband der Kabelnetzbetreiber, im September 2016 bekannt. "Bis 2018 ist dann mit Gigabit-Kabel zu rechnen." Zukünftig seien über TV-Kabelnetze Datenübertragungsraten von bis zu 10 GBit/s im Downstream und 1 GBit/s im Upstream möglich. Später sei sogar mit symmetrischen Übertragungsraten im zweistelligen Gigabit-Bereich zu rechnen.

Schwachstellen des Koaxialkabels

Schwachstellen des Koaxialkabels bleiben dabei bislang der Upload, die geteilte Datenrate in einem Node und die schwachen Ping-Zeiten, über die Gamer klagen. Im TV-Kabelnetz können die versprochenen Datenraten nicht erreicht werden, wenn zu viele Nutzer in einem Node versorgt werden.

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Unter Segmentierung wird darum die Aufteilung des Kabelnetzes in kleinere Cluster verstanden. Der Anschluss an Glasfaser erfolgt meist in den Kabelverzweigerschränken (KVz). Für den Anschluss müssen die Fibrenodes in den KVz mit dem übergeordneten Netzknoten und letztendlich mit dem Backbone verbunden werden. Wenn nötig, müssten für die Anbindung mit Glasfaser im Erdreich Leerrohre verlegt werden.

Das gesamte Netz von Vodafone Kabel Deutschland sei auf das Frequenzspektrum von 862 MHz aufgerüstet worden. Mit dem künftigen Übertragungsstandard Docsis 3.1 kann der Übertragungsfrequenzbereich auf 1,2 und optional sogar auf 1,7 GHtz ausgedehnt werden. Das entspräche einer Verdopplung des bisher verfügbaren Frequenzspektrums. "Bereits heute ist ein erheblicher Teil der rund 2,5 Millionen Kabelabzweiger in unserem HFC-Netz 1,2 Gigahertz-tauglich", sagte Wolfgang Teichmann, Chief Access Network Architect bei Vodafone Kabel Deutschland.

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Trebo 07. Jan 2017

VFKD behauptet, das gesamte Netz sei bis 862 MHz ausgebautIch. Ich kenne mindestens 2...

triplekiller 06. Jan 2017

wie sieht es bei den nachbarn aus ?!

monosurround 06. Jan 2017

@katze_sonne: IPv4 und VPN sind kein Thema bei KD. Funktioniert tadellos bei mir. Ich bin...

DerDy 05. Jan 2017

Mal so als Hinweis: Berlin gehört zu den wenigen Städten, in denen 1&1 tatsächlich eine...



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