• IT-Karriere:
  • Services:

Vodafone: Fenstergriff mit SIM-Karte erinnert für 220 Euro ans Lüften

Der smarte Fenstergriff misst die Luftqualität - nach zwei Jahren kostet der Vodafone-Traffic zusätzlich 15 Euro pro Jahr.

Artikel veröffentlicht am ,
Klimagriff zeigt den Zustant der Raumluft an.
Klimagriff zeigt den Zustant der Raumluft an. (Bild: Smart Klima)

Vodafone will zusammen mit dem Unternehmen Smart-Klima einen vernetzten Fenstergriff auf den Markt bringen. Er nennt sich Klimagriff und soll mittels eingebauter Sensoren ermitteln, wie die Luftqualität im Raum ist. Falls diese zu schlecht ist, soll der Fenstergriff daran erinnern, dass gelüftet werden muss.

Stellenmarkt
  1. Interhyp Gruppe, München
  2. Statistisches Bundesamt, Wiesbaden

Die entsprechenden Daten werden im Internet verarbeitet und der Anbieter hat sich entschieden, die Internetanbindung nur über das Mobilfunknetz zu bewerkstelligen. Eine Anbindung an das heimische WLAN-Netzwerk ist nicht vorgesehen. Der Griff soll den CO2-Gehalt, flüchtige organische Verbindungen sowie die Luftfeuchtigkeit und die Temperatur überwachen. Das Öffnen und Schließen der Fenster erfolgt manuell, der Fenstergriff kann dies nicht selbst erledigen.

Auf dem Griff befindet sich ein E-Ink-Display, das mittels Smiley anzeigt, ob gelüftet werden muss. Bei einem lächelnden Smiley ist keine Aktion erforderlich. Sobald eine schlechte Raumluft ermittelt wird, gibt der Klimagriff einen lauten Signalton aus und zeigt auf dem E-Ink-Display mit einem roten Smiley an, dass gelüftet werden muss. Parallel dazu verschickt der Fenstergriff Push-Nachrichten.

Der Klimagriff erkennt, ob das Fenster offen ist

Dabei zeigt der Klimagriff, wie lange gelüftet werden muss, um wieder ein gutes Raumklima zu erhalten. Damit soll verhindert werden, dass zu lange gelüftet wird - vor allem, wenn drinnen geheizt wird. Mittels Positionserkennung soll der Fenstergriff feststellen können, ob ein Fenster geöffnet, geschlossen oder angekippt ist.

Derzeit wird an einer App gearbeitet, die bei der Überwachung des Raumklimas helfen soll. Wann diese erscheinen wird, wurde nicht bekannt gegeben. Mit den gesammelten Daten soll sich das Lüftungsverhalten verbessern lassen.

Der Klimagriff soll sich besonders leicht befestigen lassen und einen normalen Fenstergriff ersetzen. Er benötigt zwei AA-Batterien, die für die Stromversorgung verwendet werden. Der Anbieter macht keine Angaben, wie lange der Griff mit einer Batterieladung genutzt werden kann.

Der Klimagriff kann im Shop von Smart-Klima vorbestellt werden. Bestellungen sollen im April 2021 ausgeliefert werden. Ein Klimagriff kostet 220 Euro; im Preis ist die SIM-Karten-Nutzung für zwei Jahre enthalten. Ab dem dritten Jahr kommen jährliche Kosten für die SIM-Karte in Höhe von 15 Euro dazu.

Der Autor meint dazu:

Der Klimagriff ist für die gebotene Leistung viel zu teuer. Wer nicht von sich aus ans Lüften denkt, kann sich einen Wecker auf dem Smartphone stellen, der in regelmäßigen Abständen ans Lüften erinnert. Wenn man sich dabei im gleichen Raum aufhält, besteht auch nicht die Gefahr, dass man zu lange lüftet. Und wenn man nicht im Raum bleibt, stellt man sich wieder einen Wecker und gut ist.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 32,02€ (Vergleichspreis ca. 45€)
  2. 26,99€ (Bestpreis mit Amazon)
  3. 26,99€ (Bestpreis mit Saturn)
  4. 149,90€ + 5,99€ Versand bei Vorkasse (Vergleichspreis 171,94€ inkl. Versand)

Iugh787 19. Mär 2021 / Themenstart

Ich finde, es zeigt nur einmal mehr, wie absurd der Hype um Smart Homes ist. Man erstellt...

BeachPrince 19. Mär 2021 / Themenstart

Erinnert an die Supermarkt-Taschenlampen von Energizer (Duracell), die mit betont...

Peter V. 18. Mär 2021 / Themenstart

Selbst wenn man das Shelly Zeug mag, völlig andere Features. "Der Griff soll den CO2...

IoT 2021 18. Mär 2021 / Themenstart

Korrekt z.B. im öffentlichen Bereich wie Schulen etc.sehe ich hier sinnvolle...

IoT 2021 18. Mär 2021 / Themenstart

Im Falle einer Streitigkeit mit dem Vermieter ob eines Schimmelbefalls ist so ein...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


VLC-Gründer Jean-Baptiste Kempf im Interview

Wir haben uns mit dem Präsidenten der VideoLAN-Nonprofit-Organisation unterhalten.

VLC-Gründer Jean-Baptiste Kempf im Interview Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /