Vodafone-Chef: Britische Entscheidung zu Huawei nicht auf Europa übertragen

Vodafone ist von der britischen Entscheidug gegen Huawei enttäuscht und sieht sie nicht als Vorlage für Europa.

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Nick Read, der Chef des Vodafone-Konzerns, im Jahr 2019
Nick Read, der Chef des Vodafone-Konzerns, im Jahr 2019 (Bild: Lluis Gene/AFP via Getty Images)

Nick Read, der Chef des Vodafone-Konzerns, hat davor gewarnt, die Entscheidung Großbritanniens, Huawei aus seinem 5G-Netz auszuschließen, auf andere Staaten in Europa zu übertragen. Das Huawei-Verbot sollte als "eine sehr britische Entscheidung" angesehen werden, die nicht automatisch auf die Verwendung von Huawei-Technologie in ganz Europa durch Vodafone in Europa übertragen werden sollte.

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"Ich denke, Sie sollten es im Kontext der einzigartigen geopolitischen Position Großbritanniens betrachten, insbesondere als Mitglied von Five Eyes und seiner Beziehung zu den USA. Ich würde dies nicht automatisch auf Europa hochrechnen. Europa durchläuft mit dem 5G-Toolkit einen eigenen Überprüfungsprozess."

Read sagte, das Unternehmen sei vom Beschluss der Regierung "sehr enttäuscht", die Entscheidung zu Huawei über den Aufbau eines Teils der britischen 5G-Infrastruktur wegen nationaler Sicherheitsbedenken umzukehren.

Der Nationale Sicherheitsrat des Vereinigten Königreichs hatte entschieden, dass Netzbetreiber dort nach dem 31. Dezember 2020 keine Ausrüstung mehr von Huawei einkaufen dürfen. Außerdem muss bis Ende 2027 das Equipment aus den 5G-Netzwerken entfernt werden. Auch mit der geänderten Entscheidung gibt es kein Ausbauverbot, sondern ab Januar 2021 ein Einkaufsverbot und dann ein Nutzungsverbot ab 2027 oder 2028.

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Die Netzbetreiber Vodafone, BT und Three, die alle 5G mit Huawei-Ausrüstung auf den Markt gebracht haben, haben gewarnt, dass die Entscheidung der Regierung sie Milliarden kosten wird. Read sagte, dass Vodafone derzeit keine Daten zu den Kosten habe, "weil wir ehrlich gesagt gerade die neuen Regeln erhalten haben und daher die Auswirkungen durcharbeiten müssen".

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