Vodafone: Berlin bekommt ein besseres Mobilfunknetz

Vodafone will das eigene Mobilfunknetz in Berlin modernisieren. Bis zum Sommer 2014 soll die Bundeshauptstadt nahezu flächendeckend mit schnellem Internet versorgt werden. Damit sollen Vodafone-Kunden in Deutschland insgesamt ein schnelleres und stabileres Mobilfunknetz erhalten.

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Vodafone-Chef Jens Schulte-Bockum investiert in Netzausbau.
Vodafone-Chef Jens Schulte-Bockum investiert in Netzausbau. (Bild: Wolfgang Rattay/Reuters)

Insgesamt vier Milliarden Euro will Vodafone zur Modernisierung des eigenen Netzes investieren. Mit dieser Summe soll das Vodafone-Mobilfunknetz bis 2016 entsprechend überarbeitet werden, so dass im gesamten Netz kein Bauteil mehr verwendet wird, das älter als fünf Jahre ist.

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Allein in Berlin sollen mehr als 500 Basisstationen erneuert werden, indem sowohl die Hardware als auch die Software aktualisiert werden. Die Modernisierung in Berlin will Vodafone im Juni 2014 abgeschlossen haben. Ab Sommer 2014 werden Vodafone-Kunden dann in der Bundeshauptstadt eine deutlich bessere Mobilfunkversorgung erhalten.

Schnelleres mobiles Internet in Berlin

Vodafone verspricht allgemein höhere Datenraten, weniger Verbindungsabbrüche, eine bessere Sprachqualität und insgesamt eine höhere Qualität des Netzes. Bis dahin soll Vodafones Mobilfunknetz in Berlin dann nahezu flächendeckend mit schnellen mobilen Datendiensten versorgt sein. Dazu stellt Vodafone in Berlin in allen UMTS-Basisstationen den HSPA+-Standard zur Verfügung. Damit sind Bandbreiten von bis zu 42,2 Megabit pro Sekunde möglich.

"Wir bauen Berlin ein neues Netz. Damit werden die Einwohner der Bundeshauptstadt künftig nicht nur doppelt so schnell surfen, sondern von deutlich mehr Sprachqualität profitieren", erklärte Vodafone-Deutschland-Chef Jens Schulte-Bockum. "Berlin ist eine der ersten Großstädte, die von der neuen Vodafone-Netzoffensive profitieren, mit der wir in den nächsten zwei Jahren vier Milliarden Euro in Deutschlands Infrastruktur investieren. Wenn wir damit durch sind, wird kein Bauteil in unserem Netz älter als fünf Jahre sein", ergänzt Schulte-Bockum.

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Den Netzausbau begründet Vodafone mit dem weiter anhaltenden Smartphone-Boom. Einfache Handys werden immer seltener gekauft, stattdessen entscheiden sich die Kunden für Smartphones. Das Vodafone-Netz besteht derzeit aus über 23.000 Basisstationen und 32 Millionen Kunden nutzen das Netz. Durchschnittlich werden pro Tag 750 Millionen Gesprächsminuten geführt. Das wöchentliche Datenvolumen liegt laut Vodafone bei 2,2 Milliarden MByte.

Durch die Umrüstung der Basisstationen werden die jeweiligen Mobilfunkstandards GSM, UMTS und LTE von einem einzelnen Modul zur Verfügung gestellt. Das neue Modul steuert die einzelnen Funkstandards und soll dank eines entsprechend leistungsfähigen Rechners die Kapazität einer Basisstation auf die unterschiedlichen Funkstandards verteilen.

Vodafone rechnet als Folge der Netzmodernisierung mit einer Reduktion des Strombedarfs von 30 Prozent oder rund 9.000 kWh pro Jahr. Das soll so viel Energie sein, wie mehr als zwei Familien in zwölf Monaten verbrauchen.

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VisuelleReize 12. Mär 2014

Vodafone stellt seine Basisstationen auf HSPA+ um..... Und ist sich nicht zu blöd, das...

Neuro-Chef 11. Mär 2014

Hört sich irgendwie wenig an. Oder versorgt eine Basisstation mehrere Zellen? EDIT: Wo...

Patrick1983 11. Mär 2014

Genau hier in Flensburg ist vodafone der letzte Mist. Ein Glück dass mein Arbeitgeber nun...

HaMa1 11. Mär 2014

Vodafone ist eine private Firma und hat rein gar nichts mit dem Länderfinanzausgleich zu...

amk 11. Mär 2014

Ja, in der Tat. Früher (vor letzten Sommer) war in den Berliner U-Bahnhöfen EDGE...



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