Mobilfunk: Vodafone baut LTE auf Campingplätzen aus

Vodafone verbessert die Versorgung auf deutschen Campingplätzen. Wer im Wald oder in entlegenen Gebieten Camping betreibt, hat oft schlechte Mobilfunkversorgung. Dabei werden 34,6 Millionen Übernachtungen im Jahr erreicht.

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Gigacube-Werbetour
Gigacube-Werbetour (Bild: Vodafone Deutschland)

Vodafone hat die LTE-Versorgung für viele Campingplätze verbessert. Das gab das Unternehmen am 11. Juli 2019 bekannt. Damit versorgt Vodafone in Deutschland rund 2.500 Campingplätze mit LTE Mobilfunk. Vodafone-Sprecher Volker Petendorf sagte Golem.de auf Anfrage: "Vodafone hat seit dem letzten Sommer 2018 rund 500 Campingplätze neu an sein LTE-Netz angeschlossen."

Zudem bewirbt Vodafone während der Sommerferien seinen LTE-Router Gigacube mit einem speziell ausgestatteten Wohnmobil von Knaus bei einer Reihe von Camping-Parks.

Mit dem Basis-Router können Kunden Datenraten bis zu 300 MBit/s nutzen. Mit dem Gigacube CAT19 Router sind es bis zu 500 MBit/s. Dabei müssen sich alle Nutzer in einer Funkzelle die Datenrate teilen. Je nach gewähltem Gigacube-Tarif stehen jeden Monat zwischen 50 und 200 Gigabyte Datenvolumen zur Verfügung.

Campingplätze werden von Millionen Menschen genutzt, was für die Netzbetreiber eigentlich ein Schwerpunkt für den Ausbau sein sollte. In den vergangenen Jahren ist die Zahl der geöffneten Campingplätze in Deutschland stetig gestiegen und lag laut Angaben von Statista im Jahr 2018 bei 2.979 Plätzen mit insgesamt 223.640 angebotenen Stellplätzen. Für rund 11,5 Millionen Deutsche ist der Campingurlaub die favorisierte Form der Urlaubsreise, rund 2 Millionen betreiben häufig Camping oder Caravaning in ihrer Freizeit. Die meisten Campingplätze befinden sich in Bayern, gefolgt von Niedersachsen und Baden-Württemberg. Im Jahr 2018 wurden rund 34,6 Millionen Übernachtungen von in- und ausländischen Gästen auf den Campingplätzen in Deutschland gezählt.

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