Vodafone: 5G Standalone vor allem "für sehr ländliche Gebiete"

Bei dem jetzigen 5G-Netzupdate bei Vodafone geht es um 700 MHz. Zuvor wurde schon bei im 3,5-GHz-Bereich auf 5G-SA umgeschaltet.

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Tech-Talk von Vodafone: Netz-Chef Guido Weissbrich (links)
Tech-Talk von Vodafone: Netz-Chef Guido Weissbrich (links) (Bild: Vodafone/Screenshot: Golem.de)

Vodafone erweitert seine 5G-Netze mit Standalone nun auch in sehr ländlichen Gebieten. Das sagte Vodafone Netz-Chef Guido Weissbrich am 2. November 2021 im Tech-Talk des Netzbetreibers. Es gehe ab heute um die Umstellung bei 700 MHz.

In dem Low-Band-Bereich hat Vodafone etwa 3.700 5G-Antennen. "Umgestellt wurden heute aber nicht alle, sondern etwas mehr als die Hälfte der Antennen in 700-Megahertz-Frequenzen", erklärte Weissbrich. Doch die Zahl der Antennen ist wenig aussagekräftig, weil mehrfach gezählt wird. Seine Stationen im 3,5-GHz-Bereich hatte Vodafone bereits im April 2021 begonnen auf Standalone-Betrieb umzuschalten. Zu der Zeit wurde von 1.000 Antennen bei 3,5 GHz gesprochen. Die 1.000 Antennen hängen an nur 300 Standorten, räumte ein Vodafone-Sprecher im Frühjahr ein. Aktuell habe man 1.300 Antennen im High Band, erklärte Weissbrich. Bei 1,8 GHz habe Vodafone rund 10.000 Antennen.

"Die weiteren Umstellungen auf 5G Standalone folgen zeitnah", sagte Vodafone-Sprecher Tobias Krzossa Golem.de auf Anfrage. "Die Standorte mit 1.800 Megahertz-Frequenzen werden im kommenden Geschäftsjahr ebenfalls für 5G-Standalone aufgerüstet." Das aktuelle Geschäftsjahr hat bei Vodafone am 1. April angefangen und läuft bis zum 31. März 2022.

Was 5G Standalone bringt?

Durch 5G Standalone sei "eine niedrigere Latenz und Slicing möglich", sagte Weissbrich. Um 5G SA nutzen zu können, müssen Vodafone-Kunden aber eine Option hinzubuchen.

Der 5G-SA-Standard sei bei allen Sites möglich, egal, ob sie über Richtfunk oder Glasfaser an das Backhaul angebunden sind, behauptete Weissbrich. "Millimeterwelle hat keine Einschränkungen mehr, was die Latenz angeht". Backhaul steht für die Anbindung von am äußeren Rand des Netzes befindlichen Komponenten an das innere Netz.

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