VMware: T-Systems bietet vCloud-Dienste

Künftig können Kunden ihre virtuelle Umgebung auf Server bei T-Systems ausweiten. Die Telekom-Tochter kooperiert dazu mit VMware. Gleichzeitig stellt VMware seine künftigen Dienste vor.

Artikel veröffentlicht am ,
T-Systems bietet Lösungen von VMware an.
T-Systems bietet Lösungen von VMware an. (Bild: Telekom)

Über die VMware-Schnittstelle namens vCloud-Connector können Kunden künftig ihre virtuelle Umgebung auf Server von T-Systems und bei Bedarf auch wieder zurück in die Firmeninfrastruktur migrieren. Damit lassen sich vorübergehend Rechenleistung oder Kapazitäten erweitern. T-Systems ist laut Jürgen Urbanski der erste deutsche Anbieter, der eine Zertifizierung von VMware für seine Lösung erhalten hat. T-Systems nutzt dabei VMwares vSphere und vCloud Director.

Stellenmarkt
  1. Full-Stack-Entwickler Produktionsanlagen- und Flottenmanagement (w/m/d)
    SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG, Bruchsal
  2. (Junior) IT Engineer Directory & Certificate Management (m/w/d)
    ALDI International Services GmbH & Co. oHG, Mülheim an der Ruhr
Detailsuche

T-Systems will sämtliche Cloud-Dienste in seinem VMware-Angebot bereitstellen, von Infrastructure as a Service (IaaS) über Platform as a Service (PaaS) bis hin zu Software as a Service (SaaS). Damit will das Unternehmen die Rechenleistung seiner weltweit 60.000 Server Kunden zur Verfügung stellen, die selbst eine virtualisierte Infrastruktur von VMware mit vCloud nutzen. Der vCloud-Connector soll die Migration einfach und schnell machen.

Gedacht ist der Dienst für Unternehmen, die beispielsweise eine einfache und vorübergehende Kapazitätserweiterung benötigen oder Tier-2-Tier-3-Anwendungen mit hoher Leistungsaufnahme laufen lassen wollen. T-Systems bietet Kunden auch Beratung. Die Dienste werden nach deutschen Datenschutzgesetzen und Zertifizierungen angeboten.

VMware setzt auf virtuelle Rechenzentren

Gleichzeitig hat VMware seine zukünftige Strategie vorgestellt. Seine virtuellen Maschinen sollen weiterhin auf der x86-Plattform laufen. Dazu will VMware aber eine erweiterte Zwischenschicht anbieten, genannt Virtual Datacenter (VDC). Virtual Datacenter soll die bereits in vCloud Director enthaltenen Lösungen erweitern.

Golem Akademie
  1. AZ-104 Microsoft Azure Administrator
    13.-16. Dezember 2021, online
  2. Cloud Computing mit Amazon Web Services (AWS)
    14.-16. Februar 2022, online
  3. Terraform mit AWS
    14.-15. Dezember 2021, online
Weitere IT-Trainings

Dabei soll etwa die Netzwerkhardware wie Switches oder Router über einen Softwarestack zu einer flachen und übersichtlichen Netzwerkstruktur (Vxlan) zusammengefasst werden. Über offene Schnittstellen sollen auch Drittanbieter ihre eigenen Appliances einbinden können, etwa um Lösungen für Loadbalancing zu integrieren. Neu aufgesetzte virtuelle Maschinen erben automatisch die Konfiguration, die in einzelnen VDCs definiert sind. VDC soll vor allem Provider und Unternehmenskunden ansprechen.

Zu dem erweiterten Angebot der Plattform zur Applikationsverwaltung, VMware Horizon gehört ab sofort die Dropbox-Alternative für Unternehmen namens Octopus, die gleichzeitig Datentausch und Zusammenarbeit bietet. Octopus und Horizon hatte VMware bereits Ende August 2011 angekündigt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Klimaforscher
Das Konzept der Klimaneutralität ist eine gefährliche Falle

Mit der Entnahme von CO2 in den nächsten Jahrzehnten netto auf null Emissionen zu kommen, klingt nach einer guten Idee. Ist es aber nicht, sagen Klimaforscher.
Von James Dyke, Robert Watson und Wolfgang Knorr

Klimaforscher: Das Konzept der Klimaneutralität ist eine gefährliche Falle
Artikel
  1. Elektroauto: Xiaomis Autoproduktion startet Anfang 2024
    Elektroauto
    Xiaomis Autoproduktion startet Anfang 2024

    2024 sollen erste Elektrofahrzeuge von Xiaomi auf den Markt kommen - also etwas später als zunächst gedacht.

  2. M1 Pro/Max: Dieses Apple Silicon ist gigantisch
    M1 Pro/Max
    Dieses Apple Silicon ist gigantisch

    Egal ob AMD-, Intel- oder Nvidia-Hardware: Mit dem M1 Pro und dem M1 Max schickt sich Apple an, die versammelte Konkurrenz zu düpieren.
    Eine Analyse von Marc Sauter

  3. Werbeversprechen kassiert: Teslas Solarschindeln sind doch nicht so stabil
    Werbeversprechen kassiert
    Teslas Solarschindeln sind doch nicht so stabil

    Tesla hat die Website zu seinen Solarschindeln aktualisiert. Die Behauptung, dass diese dreimal stärker als Standardschindeln sind, wurde fallengelassen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Cyber Week: Bis zu 16% auf SSDs & RAM von Adata & bis zu 30% auf Alternate • 3 Spiele für 49€: PC, PS5 uvm. • Switch OLED 369,99€ • 6 Blu-rays für 40€ • MSI 27" Curved WQHD 165Hz HDR 479€ • Chromebooks zu Bestpreisen • Alternate (u. a. Team Group PCIe-4.0-SSD 1TB 152,90€) [Werbung]
    •  /