• IT-Karriere:
  • Services:

Vivy: Ausfall der Gesundheits-App betrifft 222 Medikationspläne

Mit der Gesundheits-App Vivy gab es in der vergangenen Woche ein Problem. Im Laufe von Wartungsarbeiten wurden Medikamentenpläne in wenigen Fällen nicht mehr nutzbar. Als Vorsichtsmaßnahme sperrte Vivy betroffene Nutzer kurzerhand.

Artikel veröffentlicht am ,
Bei Vivy ging etwas mit der Medikamentenorganisation schief. (Symbolbild)
Bei Vivy ging etwas mit der Medikamentenorganisation schief. (Symbolbild) (Bild: Stringer/AFP/Getty Images)

Vivy musste einzelne Nutzer aus seiner Gesundheits-App aussperren, wie Heise berichtet. Hintergrund war der Versuch, Verbesserungen in der App umzusetzen. Als Konsequenz stellte sich allerdings eine Verschlechterung ein, wenn auch laut Vivy nur in geringem Umfang.

Stellenmarkt
  1. hbz-Hochschulbibliothekszentrum des Landes NRW, Köln
  2. Grünbeck Wasseraufbereitung GmbH, Höchstädt a. d. Donau

Auf Anfrage gab Vivy an, dass 0,4 Prozent der Nutzer betroffen waren. Diese konnten nicht mehr auf einen korrekten Medikamentenplan zugreifen, da dieser anders dargestellt wurde. Als Reaktion haben die Vivy-Entwickler deswegen die 0,4 Prozent aus dem System ausgesperrt, damit diese nicht mehr auf den falschen Medikamentenplan zurückgreifen können. Anschließend wurde über die Kundenbetreuung sichergestellt, dass alle betroffenen Anwender den Plan aktualisieren, bevor sie wieder Zugang bekommen - da Vivy keinen Zugriff auf die Patientendaten hat, wie Heise berichtet.

Im Laufe des 19. August 2019 hat Vivy auch eine Pressemitteilung veröffentlicht, die weitere Details nennt. 222 Nutzer waren direkt betroffen. Absolute Nutzerzahlen von Betroffenen gab das Unternehmen nicht an. Vivy nennt offiziell nur potenzielle Nutzerzahlen. So hat die App eine maximale Reichweite von 17,7 Millionen Nutzern über 25 Partnerkassen. Darunter sind auch viele große Betriebskrankenkassen. Das heißt aber nicht, dass tatsächlich so viele Versicherte die App nutzen. Wie die Ärztezeitung erfahren hat, die ebenfalls über den Fall berichtet, hat Vivy erst eine sechsstellige Anzahl von Nutzern erreicht. Zu beachten ist, dass nicht jeder Vivy-Nutzer einen Medikamentenplan in der App nutzt. Insgesamt dürfte Vivy Glück gehabt haben, dass die App sich noch nicht groß durchgesetzt hat.

Vivy wurde im September 2018 als Dienst gestartet und fiel in der Anfangsphase durch grobe Sicherheitslücken auf.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (u. a. Elite Dangerous für 5,99€, Struggling für 7,25€, Planet Zoo für 21,99€, Planet...
  2. 27,99€
  3. (u. a. XCOM 2 Collection für 16,99€, Bioshock: The Collection für 11,99€, Mafia 3: The...
  4. 29,99€

devarni 21. Aug 2019

Ich denke mal das ist immer noch üblich wenn man regelmäßig Medikamente nehmen muss, das...

Test_The_Rest 20. Aug 2019

Das beantwortet meine Fragen nicht. Ich nutze Vivy als elektronische Krankenakte und bin...

Test_The_Rest 20. Aug 2019

Und die können dann mit dem Smartphone umgehen? Ganz speziell mit der Ersteinrichtung...

Olliar 20. Aug 2019

Hypothese: Sie haben "nur" die App "optimiert" und bei den 222 ausgetauscht. Leider haben...

bummelbär 20. Aug 2019

Gibt es da nicht lokale Zwischenspeicher? Besser ein Plan von gestern, als kein Plan von...


Folgen Sie uns
       


iPhone 12 und iPhone 12 Pro - Fazit

Beim iPhone 12 und 12 Pro hat sich Apple vom bisherigen Design verabschiedet - im Test überzeugen Verarbeitung, Kamera und Display.

iPhone 12 und iPhone 12 Pro - Fazit Video aufrufen
Hitman 3 im Test: Agent 47 verabschiedet sich mörderisch
Hitman 3 im Test
Agent 47 verabschiedet sich mörderisch

Das (vorerst) letzte Hitman bietet einige der besten Einsätze der Serie - daran dürften aber vor allem langjährige Fans Spaß haben.
Von Peter Steinlechner

  1. Hitman 3 angespielt Agent 47 in ungewohnter Mission

IT-Security outsourcen: Besser als gar keine Sicherheit
IT-Security outsourcen
Besser als gar keine Sicherheit

Security as a Service (SECaaS) verspricht ein Höchstmaß an Sicherheit. Das Auslagern eines so heiklen Bereichs birgt jedoch auch Risiken.
Von Boris Mayer

  1. Joe Biden Stellenanzeige im Quellcode von Whitehouse.gov versteckt
  2. Sturm auf Kapitol Pelosis Laptop sollte Russland angeboten werden
  3. Malware Offenbar Ermittlungen gegen Jetbrains nach Solarwinds-Hack

Laschet, Merz, Röttgen: Mit digitalem Bullshit-Bingo zum CDU-Vorsitz
Laschet, Merz, Röttgen
Mit digitalem Bullshit-Bingo zum CDU-Vorsitz

Die CDU wählt am Wochenende einen neuen Vorsitzenden. Merz, Laschet und Röttgens Chefstrategin Demuth haben bei Netzpolitik noch einiges aufzuholen.
Ein IMHO von Friedhelm Greis

  1. Digitale Abstimmung Armin Laschet ist neuer CDU-Vorsitzender
  2. Netzpolitik Rechte Community-Webseite Voat macht Schluss

    •  /