Snapdragon 765G und schlankes Android

Im Inneren des X51 steckt Qualcomms Snapdragon 765G, ein 5G-fähiges SoC in 7-nm-Technologie. Vivo wählt mit dem Chipsatz den gleichen Weg wie Google mit seinem neuen Pixel 5 (Test) und verzichtet auf Qualcomms aktuelles Top-SoC Snapdragon 865+ zugunsten einer günstigeren Lösung. Der Snapdragon 765G erreicht auch im X51 etwas geringere Leistungswerte als der Snapdragon 865 oder das Plus-Modell, reicht aber auch hier für den Alltag mehr als aus.

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Das Vivo X51 hat 8 GByte RAM und 256 GByte Flash-Speicher. Einen Steckplatz für Micro-SD-Karten hat das Smartphone nicht, Nutzer können zwei SIM-Karten parallel verwenden. Bluetooth läuft in der Version 5.1, ein NFC-Chip ist eingebaut.

Ausgeliefert wird das Vivo X51 mit Android 10 und der globalen Version von Vivos Benutzeroberfläche Funtouch OS 10, die vollen Zugang zu den Google-Apps bietet. Der Hersteller hat die Oberfläche für den europäischen Markt stark überarbeitet und entschlackt: Das für den chinesischen Markt vorgesehene X50 Pro steckt voller vorinstallierter Apps, das X51 hingegen verzichtet fast komplett darauf. Tatsächlich ist das X51 eines der Smartphones mit den wenigsten vorinstallierten Anwendungen, das wir bisher erlebt haben - selbst das Pixel 5 hatte mehr Apps installiert. Uns stört allerdings, dass Vivo Facebooks App-Manager installiert hat, samt Facebook.

Facebook-Framework ist leider vorinstalliert

Die Facebook-App lässt sich zwar deinstallieren, nicht aber die im System verankerten Facebook-System-Anwendungen. Für die gleiche Entscheidung auf dem Oneplus 8T musste Oneplus starke Kritik einstecken und hat mittlerweile versprochen, das Framework nicht mehr zu installieren. Davon abgesehen ist die globale Version von Funtouch OS sehr nah an Stock-Android.

  • Eine bei trübem Wetter recht düstere Szene belichtet das Vivo X51 ausgeglichen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Bei Tageslichtaufnahmen macht das X51 ausgeglichen belichtete Bilder, die Farben sind natürlich. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Bei Superweitwinkelaufnahmen sind Verzerrungen in den Ecken erkennbar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Zum Vergleich eine mit dem Oneplus 8T gemachte Aufnahme, bei denen die Schatten merklich dunkler sind. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch bei dieser Aufnahme des Oneplus 8T sind die Schatten dunkler. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine mit dem X51 gemachte Tageslichtaufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Bilddynamik verändert sich bei der Superweitwinkelaufnahme nicht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das X51 hat neben dem normalen Weitwinkel-Objektiv auch ein ...
  • ... zweifaches Teleobjektiv, das nicht nur für Porträts verwendet werden kann. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Wer noch näher heranwill, kann das fünffache Periskoptele verwenden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der 60-fache Digitalzoom dient eher Dokumentationszwecken. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Mit dem Vivo X51 lassen sich auch Aufnahmen des Sternenhimmels machen - sofern es das Wetter zulässt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das X51 von Vivo ist in China als X50 Pro auf dem Markt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das X51 hat eine matte, schimmernde Rückseite aus Glas. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Kamera besteht aus insgesamt vier Objektiven; die Hauptkamera ist in einem Gimbal montiert. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Verarbeitung des X51 ist sehr hochwertig. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Display ist scharf und sehr blickwinkelstabil. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Bildschirm des X51 wölbt sich über den Rand. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Am oberen Rand ist ein schimmernder Zierstreifen angebracht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Gimbal-gestützte Hauptkamera macht sehr stabile Videoaufnahmen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das X51 liegt gut in der Hand. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Das Display ist scharf und sehr blickwinkelstabil. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
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Der Akku des X51 hat eine Nennladung von 4.315 mAh und lässt sich mittels des beigefügten 33-Watt-Ladegerätes schnellladen. Die Akkulaufzeit ist sehr gut: Wir können einen Full-HD-Film bei maximaler Helligkeit 16 Stunden lang angucken.

Der Fingerabdrucksensor ist direkt in das Display eingebaut und funktioniert in unserem Test zuverlässig und schnell. Enttäuschend ist der Lautsprecher des Vivo X51: Der Hersteller legt zwar viel Wert auf den eingebauten separaten Audio-Chip, für einen gut klingenden Lautsprecher (oder gar zwei) hat es aber leider nicht gereicht: Der im unteren Rahmen eingebaute Speaker klingt blechern und hat kaum wahrnehmbare Bässe.

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 Hauptkamera ist auf einem Gimbal montiertVivo X51: Verfügbarkeit und Fazit 
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narfomat 27. Okt 2020

sehe ich ganz genauso. ehrlich gesagt sehe ich pixel 4a und 5 als top gelungene...

gaym0r 26. Okt 2020

Er hat erstmal nur gefragt. Du hättest antworten können, dass es um Klickzahlen und...

theFiend 21. Okt 2020

Jop, und dann stellst Du es bei Golem vor, und der erste Post bemängelt das es ja nix...

violator 20. Okt 2020

Die Frage ist eher, ob Jumbo Schreiner vom Smartphone satt wird.



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