Abo
  • Services:

Vivo Apex: Fast randloses Smartphone scannt Fingerabdruck im Display

Der chinesische Hersteller Vivo hat ein spannendes Konzept-Smartphone vorgestellt. Es hat besonders schmale Displayränder und verwendet den Touchscreen für das Auslesen von Fingerabdrücken. Zudem hat es eine ausfahrbare Kamera.

Artikel von veröffentlicht am
Apex-Smartphone hat besonders dünne Displayränder.
Apex-Smartphone hat besonders dünne Displayränder. (Bild: Vivo)

Ein spannendes Konzept für ein Smartphone hat Vivo auf dem Mobile World Congress in Barcelona vorgestellt. Das Apex-Konzept soll zeigen, welche technischen Möglichkeiten beim Smartphone-Design möglich sind. Es geht Vivo vor allem darum, den nutzbaren Displaybereich möglichst zu maximieren, ohne dabei auf gewohnte Komfortfunktionen verzichten zu müssen. So hat das Apex besonders schmale Displayränder, eine ausfahrbare Kamera und einen Touchscreenbereich, der Fingerabdrücke einliest.

Stellenmarkt
  1. Dataport, Altenholz bei Kiel, Bremen, Halle (Saale), Hamburg, Magdeburg, Rostock
  2. Validatis, Köln

An der Seite und oben soll der Abstand zwischen Display und Gehäuse lediglich 1,8 mm betragen, unten fällt der Abstand mit 4,3 mm ebenfalls vergleichsweise gering aus. Der Platz reicht nicht aus, um dann noch einen Fingerabdrucksensor auf der Vorderseite einzubauen. Nahezu die gesamte Gehäusevorderseite ist damit vom Display belegt. Der Hersteller spricht davon, dass der Touchscreen 98 Prozent der Vorderseite einnimmt.

Display wird zum Fingerabdrucksensor

Damit sich das Gerät bequem entsperren lässt, hat Vivo einen Teil des Displays zu einem Fingerabdrucksensor gemacht. Etwa ein Drittel des Displays kann zum Entsperren genutzt werden. Der Hersteller spricht hier vom halben Display, der Bereich ist aber doch ein Stück kleiner.

  • Apex-Smartphone (Bild: Vivo)
  • Apex-Smartphone (Bild: Vivo)
  • Apex-Smartphone (Bild: Vivo)
  • Apex-Smartphone (Bild: Vivo)
  • Apex-Smartphone (Bild: Vivo)
  • Apex-Smartphone (Bild: Vivo)
  • Apex-Smartphone (Bild: Vivo)
  • Apex-Smartphone (Bild: Vivo)
  • Apex-Smartphone (Bild: Vivo)
  • Apex-Smartphone (Bild: Vivo)
  • Apex-Smartphone (Bild: Vivo)
  • Apex-Smartphone (Bild: Vivo)
  • Apex-Smartphone (Bild: Vivo)
  • Apex-Smartphone (Bild: Vivo)
Apex-Smartphone (Bild: Vivo)

Für den Anwender bringt es den Vorteil, dass der Bereich wesentlich größer als ein klassischer Fingerabdrucksensor ausfällt. Diesen Umstand macht sich Vivo zunutze und hat ein Verfahren integriert, bei dem sich bestimmte vertrauliche Daten mit zwei Fingerabdrücken sichern lassen. Dann könnte etwa der Zugriff auf bestimmte Daten nur gestattet werden, wenn sich zwei Personen am Smartphone anmelden. Dabei werden zwei Fingerabdrücke parallel verarbeitet.

Versenkbare Frontkamera

Auf der Vorderseite fehlt nicht nur Platz für einen herkömmlichen Fingerabdrucksensor, sondern auch für eine Frontkamera. Damit der Nutzer darauf nicht verzichten muss, wurde eine motorbetriebene 8-Megapixel-Kamera eingebaut, die bei Bedarf aus dem Gehäuse ausfährt. Wenn sie nicht benötigt wird, verschwindet sie im Gehäuse. Das Herausfahren der Kamera dauert nach Angaben von Vivo 0,8 Sekunden.

Als weitere Besonderheit dient das Display als Lautsprecher, um das Display eben besonders groß zu bekommen. Der Hersteller verspricht, dass das Display mittels Vibrationen Ton von sich gibt. Beim Telefonieren soll das eine ähnlich gute Sprachqualität liefern wie ein klassischer Lautsprecher.

Erstmal nur ein Konzept

Vivo will das Apex-Konzept in dieser Form nicht auf den Markt bringen. Der Hersteller hat den Mobile World Congress genutzt, das technisch Machbare zu zeigen. In welcher Form die gezeigten Techniken auf den Markt kommen werden, ist derzeit nicht absehbar. Das Apex-Smartphone war allerdings nur an einem Messetag zu sehen und das auch nur in Besprechungsräumen, Vivo war nicht mit einem Stand auf der Messe vertreten, so dass die meisten Messebesucher keine Chance hatten, sich das Smartphone anzusehen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. 2,99€
  3. 45,99€ (Release 19.10.)
  4. 39,99€ (Release 14.11.)

Gormenghast 01. Mär 2018

Das erste Randlose war das Sharp Aquos Crystal vor 4 Jahren.

Prinzeumel 01. Mär 2018

Somit hat sich jemand die Arbeit gemacht es nachzubauen. Wer ist dann gleich nochmal der...

Crossfire579 01. Mär 2018

Netter Akku. Wie sieht's mit dem Custom Rom Support aus? Gibt's ne lineage...

Crossfire579 01. Mär 2018

Ich denke nicht einmal, dass man die kamera motorisiert ausfahren lassen muss. Man hätte...

razer 01. Mär 2018

wenn du im internet erfolgreich sein willst, musst du polarisierend sein. Gerade auf youtube.


Folgen Sie uns
       


Lenovo Yoga Book C930 mit E-Ink-Display ausprobiert (Ifa 2018)

Ein Convertible mit E-Ink-Display - das Yoga Book C930 ist ein Hingucker, aber wie bedient es sich? Wir haben es ausprobiert.

Lenovo Yoga Book C930 mit E-Ink-Display ausprobiert (Ifa 2018) Video aufrufen
iOS 12 im Test: Auch Apple will es Nutzern leichter machen
iOS 12 im Test
Auch Apple will es Nutzern leichter machen

Apple setzt mit iOS 12 weniger auf aufsehenerregende Funktionen als auf viele kleine Verbesserungen für den Alltag. Das erinnert an Google und Android 9, was nicht zwingend schlecht ist.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple iOS 12.1 verrät neues iPad Pro
  2. Apple Siri-Kurzbefehle-App für iOS 12 verfügbar

Gesetzesentwurf: So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen
Gesetzesentwurf
So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen

Obwohl nach Inkrafttreten der DSGVO eine Abmahnwelle ausgeblieben ist, will Justizministerin Barley nun gesetzlich gegen missbräuchliche Abmahnungen vorgehen. Damit soll auch der "fliegende Gerichtsstand" im Wettbewerbsrecht abgeschafft werden.
Von Friedhelm Greis


    Sky Ticket mit TV Stick im Test: Sky kann's gut, Netflix und Amazon können es besser
    Sky Ticket mit TV Stick im Test
    Sky kann's gut, Netflix und Amazon können es besser

    Gute Inhalte, aber grauenhafte Bedienung: So war Sky Ticket bisher. Die neue Version macht vieles besser, und mit dem Sky Ticket Stick lässt sich der Pay-TV-Sender kostengünstig auf den Fernseher bringen. Besser geht es aber immer noch.
    Ein Test von Ingo Pakalski

    1. Comcast Bezahlsender Sky für 38,8 Milliarden US-Dollar verkauft
    2. Videostreaming Wiederholte Sky-Ausfälle verärgern Kunden
    3. Sky Ticket TV Stick Sky verteilt Streamingstick de facto kostenlos

      •  /