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Vivendi: Ubisoft fürchtet feindliche Übernahme

Der französische Medienkonzern Vivendi hat weitere Anteile an Ubisoft und Gameloft gekauft. In einem Brief an die Mitarbeiter sorgt sich Ubisoft-Chef Yves Guillemot wegen einer Übernahme - und verspricht, dass sein Unternehmen sich wehren wird.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Assassin's Creed Unity
Artwork von Assassin's Creed Unity (Bild: Ubisoft)

Nach ersten Aktienkäufen vor einigen Tagen hat der französische Medienkonzern Vivendi seine Anteile an Ubisoft auf 10,4 Prozent und an Gameloft auf 10,2 Prozent ausgebaut. Dafür hat die Firma mittlerweile 438 Millionen Euro ausgegeben. Vor einer Woche hatte Vivendi rund 6,6 Prozent von Ubisoft und 6,2 Prozent von Gameloft gekauft.

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Laut dem Wirtschaftsmagazin Bloomberg hat Vivendi die Aktienkäufe als "strategische Investition" mit der Vision eines Austauschs von Inhalten bezeichnet; konkreter wird die Firma nicht. Bei Ubisoft gibt es offenbar Sorgen wegen einer feindlichen Übernahme. In einem Brief an die Belegschaft habe Firmenchef Yves Guillemot bereits vor einigen Tagen geschrieben, dass er sich dagegen wehren wolle. Gerade die Unabhängigkeit habe dazu geführt, dass man sich auf Innovationen eingelassen und Marken entwickelt habe, durch die man nun in einer starken Marktposition sei.

Vivendi ist seit den Zeiten von Sierra in der Spielebranche unterwegs und besaß eine Zeit lang etwa Sierra Online. Zuletzt sorgte Vivendi für die Fusion von Activision und Blizzard, verkaufte die Anteile dann aber bis auf 5,8 Prozent. In der Spielebranche hat die Firma traditionell keinen guten Ruf, sie gilt als innovationsfeindlich und träge.

Sowohl Ubisoft als auch Gameloft haben ihren Sitz ebenfalls in Frankreich. Die Firmen sind eigentlich nicht miteinander verbunden, wurden aber von Brüdern gegründet und werden von ihnen immer noch geführt. Bei Ubisoft hat Yves Guillemot das Sagen, bei Gameloft Michel Guillemot. Während Ubisoft auf allen Plattformen aktiv ist, hat sich Gameloft auf Mobilegames spezialisiert. Vor gut zehn Jahren startete Electronic Arts einen halbherzigen Versuch einer feindlichen Übernahme, stoppte diese aber nach deutlichem Widerstand wieder.



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jidmah 23. Okt 2015

Mich stört insbesondere, dass Steam erst UPlay starten muss, was aber dann weitere...

Dwalinn 23. Okt 2015

genau so ist es... das erinnert mich an Yu-Gi-Oh hast du 51% der Aktien bist du am...

Dwalinn 23. Okt 2015

Sag niemals nie :O Schlimmer geht es immer. Stell dir einfach Uplay vor das keine...


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