Abo
  • Services:

Vivendi: Möglicherweise doch kein Verkauf von Activision Blizzard

Eigentlich wollte der französische Medienkonzern Vivendi seine Anteile an Activision Blizzard veräußern - im Gespräch waren unter anderem Microsoft und Time Warner. Jetzt gibt es Hinweise, dass das Management seine Meinung geändert hat.

Artikel veröffentlicht am ,
Vivendi: Möglicherweise doch kein Verkauf von Activision Blizzard
(Bild: Activision Blizzard)

Der französische Medienkonzern Vivendi hat Schulden. Um das zu ändern, hatte die Firma eine Bank beauftragt, um einen Käufer für die rund 61 Prozent Anteile an Activision Blizzard zu suchen, die Vivendi hält. Microsoft, Time Warner und Tencent galten als potenzielle neue Besitzer. Jetzt bahnt sich offenbar ein Meinungswechsel bei Vivendi an: Nicht mehr Activision Blizzard soll verkauft werden, sondern die Telekommunikationsfirma Global Village Telecom (GVT), die vor allem in Brasilien stark ist.

Stellenmarkt
  1. Verlag C.H.BECK, Frankfurt am Main
  2. intersoft AG, Hamburg

Grund ist laut einem Bericht von Reuters, dass Vivendi keinen Käufer finden kann. Das Unternehmen verlangt angeblich rund 10 Milliarden US-Dollar, was einen Aufpreis von etwas mehr als 20 Prozent gegenüber den 8,4 Milliarden US-Dollar ausmacht, den das Aktienpaket derzeit wert ist.

Allerdings gibt es derzeit auch andere Möglichkeiten. So könnte Vivendi seinen Anteil über die Börse verkaufen - was angesichts der derzeitigen Wirtschaftslage allerdings wenig erfolgversprechend erscheint. Ebenfalls denkbar, so hat Golem.de erfahren, wäre ein weiteres Szenario, dem zufolge Activision Blizzard mit eigenen Barmitteln plus eventuellen Krediten seine Anteile übernimmt.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. MSI Optix 23,6-Zoll-FHD-Monitor mit 144 Hz für 222€ statt ca. 317€ im Vergleich und...
  2. 16,89€ inkl. Versand (Vergleichspreis 24,02€)
  3. 209€ + 5,99€ Versand (Vergleichspreis 230,89€)
  4. 239€ + 5,99€ Versand (Vergleichspreis 254,39€)

tingelchen 20. Jul 2012

Gut, ich weis zwar nicht ob Activision Blizzard genug Kapital hat um alle Anteile zu...


Folgen Sie uns
       


E3 2018, wenig Hardware, mehr Spiele - Livestream

Neue Hardware (PC, Konsolen, Handhelds) sind auf der diesjährigen E3 in Los Angeles wohl nicht zu erwarten, oder doch? Diese und andere spannende Fragen zur Messe diskutieren die Golem.de-Redakteure Peter Steinlechner und Michael Wieczorek im Livestream.

E3 2018, wenig Hardware, mehr Spiele - Livestream Video aufrufen
Mars: Die Staubstürme des roten Planeten
Mars
Die Staubstürme des roten Planeten

Der Mars-Rover Opportunity ist nicht die erste Mission, die unter Staubstürmen leidet. Aber zumindest sind sie inzwischen viel besser verstanden als in der Frühzeit der Marsforschung.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Nasa Dunkle Nacht im Staubsturm auf dem Mars
  2. Mars Insight Ein Marslander ist nicht genug

Shift6m-Smartphone im Hands on: Nachhaltigkeit geht auch bezahlbar und ansehnlich
Shift6m-Smartphone im Hands on
Nachhaltigkeit geht auch bezahlbar und ansehnlich

Cebit 2018 Das deutsche Unternehmen Shift baut Smartphones, die mit dem Hintergedanken der Nachhaltigkeit entstehen. Das bedeutet für die Entwickler: faire Bezahlung der Werksarbeiter, wiederverwertbare Materialien und leicht zu öffnende Hardware. Außerdem gibt es auf jedes Gerät ein Rückgabepfand - interessant.
Von Oliver Nickel


    Elektroautos: Ladesäulen und die Tücken des Eichrechts
    Elektroautos
    Ladesäulen und die Tücken des Eichrechts

    Wenn Betreiber von Ladestationen das Wort "eichrechtskonform" hören, stöhnen sie genervt auf. Doch demnächst soll es mehr Lösungen geben, die die Elektromobilität mit dem strengen deutschen Eichrecht in Einklang bringen. Davon profitieren Anbieter und Fahrer gleichermaßen.
    Eine Analyse von Friedhelm Greis

    1. WE Solutions Günstige Elektroautos aus dem 3D-Drucker
    2. Ladesäulen Chademo drängt auf 400-kW-Ladeprotokoll für E-Autos
    3. Elektromobiltät UPS kauft 1.000 Elektrolieferwagen von Workhorse

      •  /