Vive Pro: HTCs Wireless-Adapter macht Probleme mit Ryzen
Schon im September 2018 wunderten sich Nutzer des Wireless-Adapters für das HTC Vive und das Vive Pro(öffnet im neuen Fenster) über Abstürze und Bluescreens bei ihrem System und vermuteten, es hängt mit ihrem Ryzen-Prozessor zusammen. Erst vor einigen Tagen hat HTC bestätigt, dass es bei Rechnern mit AMD-Chips zu Problemen(öffnet im neuen Fenster) kommen kann und bietet betroffenen Käufern an, den Wireless-Adapter zurückzugeben. Das gilt auch für Geräte, die schon vor Wochen erworben wurden und damit eigentlich bereits vom Umtausch ausgeschlossen sind.
Der Wireless-Adapter passt auf das ursprüngliche Vive (Test) und das neuere Vive Pro (Test) und macht die VR-Headsets drahtlos. Der Adapter kostet 345 Euro, für das Vive Pro kommen noch 75 Euro für das notwendige Montage-Kit dazu. Obacht: Das Mainboard muss einen PCIe-x1-Slot aufweisen, da HTC beim Wireless-Adapter eine Steckkarte für WiGiG im 60-GHz-Band mitliefert, welche für den Bertrieb erforderlich ist. Mit Notebooks funktioniert das Drahtlosmodul daher nicht.

HTCs Vive und Vive Pro unterscheiden sich primär beim Display, beide nutzen das Lighthouse-Tracking-System von Valve. Statt 2.160 x 1.200 Pixeln gibt es 2.880 x 1.600 Bildpunkte bei jeweils 90 Hz, also grob die doppelte Auflösung bei einem ähnlichen Sichtfeld von rund 100 Grad horizontal. Das Pro-Headset ist überdies deutlich bequemer zu tragen und hat integrierte Kopfhörer, für das reguläre Vive gibt es aber für 120 Euro den Deluxe Audio Strap, welcher eine ähnliche Funktionalität hat.
Im Handel kostet das Vive samt Tracking-System etwa 600 Euro, das Vive Pro einzeln rund 880 Euro. Wer auch hier die Lighthouse-Basisstationen und die Controller benötigt, zahlt 1.400 Euro für das Komplettpaket – ohne passenden PC versteht sich.
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