Spaß im Büroalltag

Insgesamt wurden uns vier Demos gezeigt - drei davon kannten wir bereits von dem ersten Vive: "The Blue" mit einer Unterwasserlandschaft samt gesunkenem Schiff und lebensechtem Blauwal, das Malprogramm "Tiltbrush" und "Robot Repair", eine Demo, die in der Portal-Welt spielt. Als vierte Demo wurde uns eine neue Version des Job Simulator gezeigt: Wo wir beim Test des ersten Vive noch in einer Küche Messer kaputt machten, finden wir uns jetzt in einem Büro wieder.

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Hier können wir zahlreiche Aktionen ausführen und Quatsch machen. Kaffeetasse unter die Kaffeemaschine, danach noch Zucker und Milch hineingeben und anschließend alles über den Teppich gießen - kein Problem mit dem Job Simulator. Auch Notizen können wir kopieren sowie unseren Rechner einschalten, natürlich erst, nachdem wir alle nötigen Stecker eingestöpselt haben. Ein Telefonat nehmen wir routiniert an und verbinden den Anrufer weiter. Dank Kopfhörern hören wir den Anrufer sehr gut, das Vive Pre simuliert sogar die Lautstärkeänderungen, die beim Bewegen des virtuellen Hörers an unserem virtuellen Ohr entstehen.

  • Das Vive Pre sitzt gut auf dem Kopf. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Einer der beiden Sender, die das virtuelle Spielfeld begrenzen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die neuen Controller arbeiten jetzt kabellos. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das HTC Vive Pre mit Zubehör (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der neu gestaltete Controller des Vive Pre (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das HTC Vive Pre mit Zubehör (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der neu gestaltete Controller des Vive Pre (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Einer der beiden Sender, die das virtuelle Spielfeld begrenzen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Huch, da war ja gar kein Tisch...

Mit Hilfe der Controller lassen sich Dinge wie Tassen, Bücher und Zettel gut greifen und drehen. Die Bürosimulation fühlt sich schließlich so echt an, dass unser Gehirn uns fast in einen Unfall treibt: Während wir in unserem Bürocontainer herumlaufen, hat sich in der realen Welt unbemerkt das Kabel des Vive Pre um unser rechtes Bein gewickelt. Als wir uns von dem Kabel befreien wollen, stützten wir uns intuitiv auf dem virtuellen Schreibtisch auf - in letzter Sekunde lässt sich unser Gehirn aber doch noch überzeugen, dass dort eigentlich nichts ist.

Die Kamera auf der Vorderseite des Vive Pre ist jetzt per Knopfdruck einschaltbar, so dass die reale Welt sichtbar ist. Dieses Feature wurde uns leider nicht gezeigt. Gut funktioniert hat allerdings die Warnung, sobald wir die virtuelle Grenze des begehbaren Raumes erreicht haben: Dann wurden uns die Konturen des echten Raums in das virtuelle Bild als Overlay eingeblendet. So wird ein Zusammenstoß effektiv verhindert.

Fazit

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Auch die zweite Version von HTCs Vive-Headset überzeugt: Die Immersion ist nahezu perfekt, das Greifgefühl und die Interaktionen fühlen sich sehr real an. Die neuen Controller liegen gut in der Hand, das Headset sitzt fest und stabil auf dem Kopf. Dank der eingebauten Kamera und des Warnsystems haben wir uns bereits nach wenigen Sekunden angstfrei im abgesteckten Bereich der Simulation bewegt.

Das Vive Pre soll im April 2016 ausgeliefert werden, ab Februar kann es bestellt werden. Einen Preis durften uns die HTC-Mitarbeiter nicht nennen, bei unserem Test des ersten Vive wurde aber eine Preisspanne von 500 bis 800 Euro als realistisch eingeschätzt.

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 Vive Pre angesehen: HTC kommt dem perfekten VR-Erlebnis näher
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Hans-Jürgen Kraus 03. Okt 2016

Hallo Leute, ich habe eine Lösung für die gewünschten Hygienewünsche der Nutzer von VR...

Yeeeeeeeeha 18. Jan 2016

+1 :D

Battowsai 11. Jan 2016

Wäre mithilfe der Frontkamera nicht auch virtuelle Augmentation wie bei Hololens möglich...

flow77 11. Jan 2016

Das Kabel wird wohl hoffentlich eine vorrübergehende Schikane sein. Die Raumdimensionen...



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