Vive Focus: HTC stellt autarkes VR-Headset vor

Unabhängig von PCs oder Smartphones soll das HTC Vive Focus den Einstieg in die Virtual Reality ermöglichen. Das Headset beherrscht echtes Positionstracking - aber in welcher Form es in westlichen Märkten erscheint, ist derzeit unklar.

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Diese Version des HTC Vive Focus kommt nur in China auf den Markt.
Diese Version des HTC Vive Focus kommt nur in China auf den Markt. (Bild: HTC)

Das Unternehmen HTC hat auf seiner Hausmesse Vive Developer Conference in Peking ein neues Virtual-Reality-Headset vorgestellt. Es trägt den Namen Vive Focus und soll in der vorgestellten Version nur in China auf den Markt kommen. Allerdings gilt es als halbwegs wahrscheinlich, dass HTC demnächst auch eine mehr oder weniger abgeänderte Version für die USA und Europa ankündigen könnte.

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Das für China angekündigte Vive Focus beherrscht Inside-Out-Tracking, ermittelt die Position des Nutzers also mit eigenen Kameras ohne externe Sensoren. Das Gerät verwendet einen AMOLED-Bildschirm und das für Virtual- und Augmented-Reality entwickelte Snapdragon-835-Referenzdesign von Qualcomm - weitere Spezifikationen hat HTC bislang nicht veröffentlicht. Wann das Vive Focus auf den Markt kommt und zu welchem Preis, ist bislang nicht bekannt.

Auf der Veranstaltung hat HTC laut Techcrunch.com auch bekanntgegeben, dass das im Sommer 2017 angekündigte Headset auf Basis der Daydream-Technologieplattform von Google nun doch nicht erscheinen wird. Auch dieses Detail könnte man als Hinweise verstehen, dass das Vive Focus irgendwann in abgewandelter Form im Westen zu haben sein wird.

Standalone-Headsets gewinnen an Bedeutung

Der noch kleine Markt für Virtual-Reality-Headsets befindet sich derzeit im Umbruch. Teure Vorreiter wie Oculus Rift und HTC Vive sind technisch nicht mehr ganz auf dem Stand der Zeit, dafür aber deutlich im Preis gesenkt. Gleichzeitig setzt die Branche verstärkt auf alleine lauffähige Geräte, um mit Komfort und mehr Einsatzmöglichkeiten neue Kunden zu gewinnen.

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Oculus hat für Anfang 2018 sein Standalone-Headset Oculus Go angekündigt - das allerdings ohne Inside-Out-Tracking auskommen muss. Das bietet dafür das eher für anspruchsvolle Nutzer und Profis gedachte Modell, das unter dem Projektnamen Santa Cruz entsteht und wohl am ehesten als Nachfolger des im März 2016 veröffentlichten Rift gelten kann.

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