Abo
  • Services:

Vivaldi-Browser: Neue Technical Preview bringt Verbesserungen

Die Macher von Vivaldi haben eine zweite Technical Preview des Browsers veröffentlicht. Damit werden verschiedene neue Funktionen eingefügt und einige Fehler beseitigt. Vivaldi-Nutzer können abstimmen, welche Funktionen vorrangig eingebaut werden sollen.

Artikel veröffentlicht am ,
Technical Preview 2 von Vivaldi ist fertig.
Technical Preview 2 von Vivaldi ist fertig. (Bild: Vivaldi)

Lesezeichenleiste, verbesserte Tastaturbedienung und die bewährte Schnellsprungfunktion - das sind die wesentlichen Neuerungen in der Technical Preview 2 von Vivaldi. Mit dem Browser Vivaldi soll es bald schon einen würdigen Nachfolger für Opera 12.x geben. Vivaldi richtet sich vor allem an Nutzer, die einfach "mehr von ihrem Browser verlangen", so das Motto der Vivaldi-Macher. Sie wollen dem Trend etwas entgegensetzen, dass es bei anderen Browsern vor allem um Vereinfachung gehe.

Stellenmarkt
  1. GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH, Darmstadt
  2. Wacker Chemie AG, München

Seit der ersten Technical Preview vor rund einem Monat hat es immer wieder wöchentlich neue Snapshot-Versionen gegeben. Mit der jetzigen Technical Preview 2 gibt es von Vivaldi eine stabile Vorabversion. Die Versionsnummer lautet 1.0.118.19. Während sich die Snapshot-Versionen an die sehr experimentierfreudigen Anwender richtet, soll die Technical Preview 2 eine deutlich höhere Stabilität und Zuverlässigkeit bieten. Dennoch handelt es sich noch um eine frühe Vorversion, mit Fehlern hier und da ist also weiter zu rechnen.

  • Vivaldi-Browser (Screenshot: Golem.de)
  • Vivaldi lässt sich mit der Tastatur bedienen. (Screenshot: Golem.de)
  • Notizen lassen sich im Vivaldi-Browser anlegen. (Screenshot: Golem.de)
  • Tab-Gruppen funktionieren in Vivaldi noch nicht optimal. (Screenshot: Golem.de)
  • Geplante Funktionen für den Vivaldi-Browser (Screenshot: Golem.de)
  • Vivaldi.Net im Vivaldi-Browser geöffnet (Screenshot: Golem.de)
  • Lediglich das Tab-Kontextmenü ist nicht in deutscher Sprache. (Screenshot: Golem.de)
  • Vivaldi mit klassischem Menü am oberern Bildrand (Screenshot: Golem.de)
  • Vivaldis Kurzbefehl-Übersicht (Screenshot: Golem.de)
  • Vivaldi-Kontextmenü eines Links (Screenshot: Golem.de)
  • Daten aus anderen Browsern in Vivaldi importieren (Screenshot: Golem.de)
  • Daten aus anderen Browsern in Vivaldi importieren (Screenshot: Golem.de)
  • Vivaldi mit geöffnetem Lesezeichen-Paneel (Screenshot: Golem.de)
  • Vivaldi mit geöffnetem Notiz-Paneel (Screenshot: Golem.de)
  • E-Mail-Funktionen werden direkt in Vivaldi integriert. (Screenshot: Golem.de)
  • Vivaldi-Einstellungen (Screenshot: Golem.de)
  • Das Aussehen von Vivaldi lässt sich umfangreich konfigurieren. (Screenshot: Golem.de)
  • Bereits in Vivaldi implementierte Tastensteuerung (Screenshot: Golem.de)
  • Bereits in Vivaldi implementierte Tastensteuerung (Screenshot: Golem.de)
  • Privatsphären-Einstellungen in Vivaldi (Screenshot: Golem.de)
  • Vivaldi mit wichtigen voreingestellten Suchmaschinen (Screenshot: Golem.de)
  • Vivaldi mit wichtigen voreingestellten Suchmaschinen (Screenshot: Golem.de)
  • Vivaldi-Chef Jon. S von Tetzchner (Bild: Vivaldi)
  • Ein Teil des Vivaldi-Teams (Bild: Vivaldi)
  • Schnellwahlseite in Vivaldi (Screenshot: Golem.de)
  • Tab-Leiste kann in Vivaldi auch links ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... oder rechts angezeigt werden. (Screenshot: Golem.de)
Schnellwahlseite in Vivaldi (Screenshot: Golem.de)

Im Unterschied zur ersten Technical Preview gibt es in Vivaldi nun eine Lesezeichenleiste, die bei Bedarf auch ausgeblendet werden kann. Der Nutzer kann sie oben oder unten anzeigen. Zudem lässt sich sehr umfangreich festlegen, welcher Inhalt in der Leiste erscheinen soll. Zur Wahl stehen die Einträge der Schnellwahlseite, die Lesezeichen oder ein bestimmter Lesezeichenordner.

Schnellsprungfunktion hilft beim Browsen

Die aus Opera bekannte Schnellsprungfunktion wurde jetzt ebenfalls in Vivaldi implementiert. Die passenden Buttons gab es zwar schon in der ersten Vorabversion, dort aber noch ohne Funktion. Damit kann der Nutzer im Verlauf des jeweiligen Tabs weiter zurück- oder auch vorspringen. Dabei soll eine Intelligenz dafür sorgen, dass der Nutzer immer an der richtigen Stelle landet. Eine Betätigung der Schnellsprungfunktion bleibt in der gleichen Domain, erst nach einem nochmaligen Klick wird die Domain gewechselt.

Als weitere Neuerung wurde die Tastatursteuerung erweitert, die aber weiterhin den Status "experimentell" trägt. Der Nutzer kann mit der Tastatur von Link zu Link wechseln. Dazu wird die Shift-Taste gedrückt gehalten und mit den Cursor-Tasten ist es dann möglich, sich mit einer Markierung auf der Webseite zu bewegen. Links lassen sich so gezielt ansteuern und mit einem Druck auf die Return-Taste öffnet sich der ausgewählte Link.

Vivaldi erlaubt das Abschalten von Bildern

Ebenfalls aus Opera stammt die Funktion, das Laden von Bildern abzuschalten. Vor allem bei langsamer Internetverbindung kann damit der Seitenaufbau deutlich beschleunigt werden. Dabei hat der Nutzer die Wahl, ob die Bilder geladen oder nicht geladen werden. Werden sie nicht geladen, kann der Browser die bereits im Cache abgelegten Bilder anzeigen. Diese Einstellung kann je Tab anders vorgenommen werden. Später wird es noch die Möglichkeit geben, Bilder bei Bedarf nachzuladen.

Zudem gibt es Vivaldi in deutlich mehr Sprachversionen, derzeit sind es über 30 unterschiedliche. In der deutschen Version gibt es deutlich weniger Stellen, die noch englische Übersetzungen aufweisen. Mit der aktuellen Version wurden noch viele kleinere Fehler beseitigt. Damit soll der Browser insgesamt stabiler und zuverlässiger agieren.

Vivaldi steht als Technical Preview 2 kostenlos zum Herunterladen bereit. Den Browser gibt es für Windows, OS X und Linux.

Vivaldi-Nutzer können mitbestimmen

Seit vergangener Woche ruft Vivaldi die Nutzer des Browsers zu einer Abstimmung auf. Anwender können abstimmen, welche drei Funktionen, die noch nicht eingebaut sind, ihnen besonders wichtig sind. Diese Umfrage will das Team dazu nutzen, die demnächst einzubauenden Funktionen zu priorisieren. Dabei will das Team die Wünsche der Nutzer entsprechend berücksichtigen. Die Vivaldi-Nutzer können dadurch entsprechend Einfluss auf die Entwicklung von Vivaldi nehmen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. mit Gutschein: HARDWARE50 (nur für Neukunden, Warenwert 104 - 1.000 Euro)

Lala Satalin... 09. Mär 2015

Ich weiß ja nicht wo du surfst, aber das scheinen Webseiten von vorgestern zu sein, die...

SonArc 06. Mär 2015

Vivaldi macht für mich bereits seit der ersten TechPreview einen sehr guten Eindruck und...

der_wahre_hannes 06. Mär 2015

...

tunnelblick 06. Mär 2015

wie lange hoffte ich, dass opera, nachdem man presto eingestellt hatte, sich zwar für...

katzenpisse 06. Mär 2015

Mir kommt er schneller vor als mein Chrome, das kann aber auch Einbildung sein.


Folgen Sie uns
       


Samsung Flip - Test

Das Samsung Flip ist ein Smartboard, das auf eingängige Weise Präsentationen oder Meetings im Konferenzraum ermöglicht. Auf dem 55 Zoll großen Bildschirm lässt es sich schreiben oder zeichnen - doch erst, wenn wir ein externes Gerät daran anschließen, entfaltet es sein komplettes Potenzial.

Samsung Flip - Test Video aufrufen
Windenergie: Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?
Windenergie
Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

Windturbinen auf hoher See liefern verlässlich grünen Strom. Frei von Umwelteinflüssen sind sie aber nicht. Während die eine Tierart profitiert, leidet die andere. Doch Abhilfe ist in Sicht.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Hywind Scotland Windkraft Ahoi

Indiegames-Rundschau: Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm
Indiegames-Rundschau
Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm

Gas geben, den weißen Hai besiegen und endlich die eine verlorene Socke wiederfinden: Die sommerlichen Indiegames bieten für jeden etwas - besonders fürs Spielen zu zweit.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Schwerelose Action statt höllischer Qualen
  2. Indiegames-Rundschau Kampfkrieger und Abenteuer in 1001 Nacht
  3. Indiegames-Rundschau Mutige Mäuse und tapfere Trabbis

Raumfahrt: Boeing und SpaceX kämpfen mit dem Regulierungschaos der Nasa
Raumfahrt
Boeing und SpaceX kämpfen mit dem Regulierungschaos der Nasa

Die neuen Raumschiffe von Boeing und SpaceX verspäten sich und werden wohl erst 2020 mit Crew fliegen. Die Aufsichtsbehörde der US-Regierung sieht einen Teil der Schuld beim Chaos im Nasa-Management.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Nasa-Teleskop Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig
  2. Nasa Forscher entdecken Asteroiden, bevor er die Erde erreicht
  3. Nasa 2020 soll ein Helikopter zum Mars fliegen

    •  /