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Vivaldi 1.10: Browser bringt mehr Optionen für die Schnellwahlseite

Der Browser Vivaldi steht in der Version 1.10 zum Download bereit. Damit soll das Entwickeln von Webseiten komfortabler werden und die Schnellwahlseite lässt sich umfangreich konfigurieren.

Artikel veröffentlicht am ,
Vivaldi 1.10 ist fertig.
Vivaldi 1.10 ist fertig. (Bild: Vivaldi)

Statt Vivaldi 2.0 gibt es Vivaldi 1.10. Der Browserhersteller hat sich entschieden, nach der Version 1.9 auf 1.10 zu wechseln. Grund dafür ist nach Angaben des Herstellers, dass die Funktionen für den geplanten E-Mail-Client noch nicht fertig sind. Für Vivaldi 2.0 gibt es den Plan, einen E-Mail-Client in den Browser zu integrieren. Und ableitend von den bisherigen Vivaldi-Veröffentlichungen war eigentlich nach Version 1.9 die 2.0er-Version zu erwarten gewesen. Vivaldi 2.0 soll mit dem E-Mail-Client noch in diesem Jahr erscheinen, ein näherer Termin ist noch nicht bekannt.

Entwicklerwerkzeuge überarbeitet

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Mit Vivaldi 1.10 werden die im Browser enthaltenen Entwicklerwerkzeuge nicht mehr nur in einem separaten Fenster angezeigt. Diese Option ist weiterhin vorhanden, aber zusätzlich lassen sich die Entwicklerwerkzeuge innerhalb des Browser-Tabs einbinden. Dabei kann der Entwickler entscheiden, ob diese rechts, links oder unterhalb der Webseite erscheinen sollen. Damit sollen das Gestalten und die Beseitigung von Fehlern in Webseiten vereinfacht werden.

"Wir haben viele Entwickler, die Vivaldi verwenden", erklärt Vivaldi-Chef Jon von Tetzchner. Es sei eine wichtige Funktion, Entwicklerwerkzeuge im gleichen Browserfenster anzudocken, ergänzt er. Daher sei auf den Wunsch der Entwickler gehört und die neue Funktion in den Browser integriert worden.

Mehr Einstellungen für Schnellwahlseite

Als weitere Neuerung lässt sich die Seite mit den Schnellwahl-Links umfangreicher als bisher anpassen. Der Nutzer kann die Anzahl der Spalten festlegen und damit bestimmen, wie viele Schnellwahleinträge auf der Startseite erscheinen sollen. Normalerweise werden die Icons der Schnellwahleinträge automatisch generiert. Mit der neuen Version kann der Anwender aber auch eigene Symbole zuordnen.

Die Liste der durchgeführten Downloads im Seiten-Panel kann neuerdings nach Name, Größe oder Datum sortiert werden. Zusätzlich dazu ist eine manuelle Sortierung möglich. Schon länger kann Vivaldi bei Bedarf das Laden von Bildern in Webseiten abschalten. Diese Funktion kann auch über das Darstellungsmenü aufgerufen werden, mit dem Tastenkürzel Strg-Alt-I kann die Option umgeschaltet werden.

Die Adresszeile kann jetzt so konfiguriert werden, dass bei Eingaben das erscheinende Drop-down-Menü Lesezeichen oder die manuell getippten URLs nicht anzeigt. Zudem wurden die Kurzbefehle erweitert, um den Browser umfangreich mit der Tastatur steuern zu können. Die Kurzbefehle können mit einem Druck auf die Taste F2 aufgerufen werden. Die neue Vivaldi-Version basiert jetzt auf Chromium 59, also der aktuellen stabilen Version von Chromium.

Vivaldi 1.10 steht für Windows, Mac und Linux kostenlos zum Herunterladen auf der Vivaldi-Homepage zur Verfügung.



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Neuro-Chef 15. Jun 2017

Es wurde nur eine vorherige Version aufgehoben und bei zwei Crashes hintereinander waren...

Anonymer Nutzer 15. Jun 2017

Nutze Vivaldi seit einen Jahr circa, hoffe nur das sowas wie E-Mail Client keine...

dantist 15. Jun 2017

Dann bist du zu beneiden :-) Die Leute beschweren sich im Forum seit Monaten darüber, und...

Jakelandiar 15. Jun 2017

Heißt das nun das sie ein Ursprünglich vorhandes Feature wieder aktiviert haben? Welch...


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