Apps für und von anderen Betriebssystemen
Zur plattformübergreifenden Entwicklung hat Microsoft die Einbindung des Frameworks Apache Cordova angepasst. Damit können in VS2015 Apps für Android, iOS, Windows und Windows Phone entwickelt werden. Die Möglichkeit zum Debuggen von Geräten ist auf folgende Betriebssystemversionen erweitert worden: Android 4.4, Android 4.3 und frühere Versionen mit jsHybugger, iOS 6, 7 und 8 sowie Windows Store 8.1.
Emulator und externe Builds für Android
Besonders hilfreich dürfte für die Android-Programmierung der eingebaute Emulator sein. Er unterstützt verschiedene API-Levels und damit Versionen von Googles Mobilsystem. Der Einfachheit halber sind in VS2015 bereits einige unterschiedliche Geräteprofile voreingestellt.
Getestet werden können damit GPS/Positionsbestimmung, Beschleunigungsmesser, automatische Ausrichtung, Zoom, SD-Karte, Kamera, Multitouch und Netzwerkzugriff einschließlich WLAN. Mittels einer neuen Vorlage können auch externe Build-Systeme für Android-Apps genutzt werden. Sie basiert auf der Makefile-Unterstützung und ermöglicht so die Nutzung von NDK-Build.
Android-Apps für Windows
Um den Windows Store möglichst schnell mit vielen Apps füllen zu können, will Microsoft dafür sorgen, dass Android-Apps vor allem für Smartphones auch auf der neuen Windows-Plattform laufen können. Das Astoria genannte Projekt soll dabei die Wiederverwendung von bestehenden Codes ermöglichen. Microsoft muss also auch eine Android-Laufzeitumgebung anbieten.
Standardmäßig sollen kaum Veränderungen an der App vorgenommen werden müssen. Lediglich eine Bibliothek, mit der Microsoft-Dienste genutzt werden können, soll für die notwendige Interoperabilität sorgen. Wichtig ist das zum Beispiel für die Google-Play-Dienste, die nicht in Windows bereitstehen.
Bereits zur Ankündigung hat Microsoft jedoch bestätigt, dass nicht alle Android-APIs unterstützt werden können. Abgesehen davon sollen aber in bestimmten Fällen auch Anwendungen für Android unverändert im Windows Store wiederveröffentlicht werden können. Derzeit läuft die Testphase von Astoria mit ausgewählten Teilnehmern. Einen offiziellen Erscheinungstermin gibt es noch nicht.
iOS-Unterstützung noch nicht fertig
Wie erwähnt sollen sich mit VS2015 Anwendungen für Apples iOS erstellen lassen, wobei - anders als für die Plattform üblich - auf C++ gesetzt werden kann statt auf Objective-C. Entwickler sollen dabei auf die gewohnten Werkzeuge wie die Autovervollständigung von Intellisense zurückgreifen können. Noch arbeitet das Team bei Microsoft an einer finalen Umsetzung dieser Möglichkeiten.
Ebenfalls noch in Vorbereitung ist das Projekt Islandwood, das erst nach der Veröffentlichung von Windows 10 erscheint. Damit sollen Windows-Apps auch in Objective-C erstellt werden und Projekte aus Xcode in VS2015 importiert werden können. Damit verfolgt Microsoft das Ziel, dass iOS-Apps auf Windows 10 portiert werden.
Die noch in Entwicklung befindliche Werkzeugsammlung soll es außerdem vereinfachen, existierende Anwendungen für iOS bei einer Portierung schnell an die Eigenheiten der Windows-Plattform anpassen zu können. Sämtliche dafür notwendigen Programmierarbeiten sollen mit Visual Studio erledigt werden können.
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| Visual Studio 2015 erschienen: Ganz viel für Apps und Open Source | Open Source für .Net |










Offensichtlich. Dienste sind Dienste. Dienstprogramme sind z.B. Terminal...
wobei man bei VM umgebungen stets darauf achten sollte, das der host auf jeden fall...
Also wenns mal nicht reicht vom VS aus, nutz ich gerne noch https://code.google.com/p...
Aha, "macht sich strafbar", soso. Da kommt Microsoft einfach so daher und macht aus...