Visual Design Group: Neuer KDE-E-Mail-Client mit QML-Oberfläche möglich

Läuft alles nach Plan, könnte die KDE-Community schon bald einen neuen modernen E-Mail-Client veröffentlichen, wie aus einem Blog-Eintrag der Visual Design Group(öffnet im neuen Fenster) hervorgeht. Demnach arbeitet der Entwickler Michael Bohlender an der Umsetzung eines QML-API für die E-Mail-Funktionen der PIM-Sammlung.
Damit baut Bohlender wohl sehr wahrscheinlich auf seinem Google-Summer-of-Code-Projekt(öffnet im neuen Fenster) des vergangenen Jahres auf, bei dem er bereits an der Portierung der E-Mail-Anwendung für die Tablet-Oberfläche Plasma-Active arbeitete. Das nun entstehende API könnte aber theoretisch für alle QML-Anwendungen und Plasmoids verwendet werden.
Noch befindet sich das Projekt in einer sehr frühen Phase der Gestaltung und an dem Design interessierte Mitglieder der KDE-Community diskutieren im Forum(öffnet im neuen Fenster) verschiedene Ideen. So wird etwa überlegt, inwiefern sich der neue E-Mail-Client von dem sehr funktionsreichen KMail absetzen kann und vor allem, welche Funktionen überhaupt umgesetzt werden müssen und welche nicht.
Ziel Bohlenders ist es, ein API zu erstellen, das es Entwicklern ermöglicht, den eigentlichen Client im QML zu schreiben, ohne den C++-Code der zugrunde liegende PIM-Bibliotheken benutzen zu müssen. Aber auch mit QML sei die Entwicklung der Anwendung noch sehr viel Arbeit, die "nicht einfach magisch verschwindet" .
Voraussetzung für das Gelingen der Anstrengungen Bohlenders sowie der Design-Gruppe ist zunächst aber eine erfolgreiche Portierung der PIM-Bibliotheken auf die Frameworks 5.(öffnet im neuen Fenster) Neben dem API für E-Mails könnten dann auch weitere Bestandteile als QML-API bereitgestellt werden, wie etwa die Kalenderfunktionen.



