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Vision Summit 2016: Unity3D Pro für Rift-Besitzer und neues Plugin für Steam VR

Neuigkeiten vom Vision Summit 2016: Gabe Newell hat eine engere Zusammenarbeit zwischen Unity3D und Valve für Steam VR angekündigt und Palmer Luckey zufolge erhalten alle Käufer eines Oculus Rift eine auf vier Monate zeitlich begrenzte Unity3D-Pro-Lizenz.
/ Marc Sauter
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Gabe Newell verteilt Vive-Headsets an alle anwesenden Entwickler. (Bild: Vision Summit)
Gabe Newell verteilt Vive-Headsets an alle anwesenden Entwickler. Bild: Vision Summit

Auf der Keynote des Vision Summit 2016 haben Sprecher von Google, der Nasa, Oculus VR, Sony und Valve Ankündigungen rund um ihre VR-Produkte und die Unity3D-Engine getätigt. Valves Gabe Newell wurde kurz per Videobotschaft zugeschaltet, versprach eine noch bessere Unterstützung und ein neues Plugin und teilte dann den anwesenden Entwicklern mit, dass jeder von ihnen ein HTC Vive erhalten werde. Oculus VRs Palmer Luckey gab bekannt, dass alle Käufer der Consumer-Version des Oculus Rift eine viermonatige Unity3D-Pro-Lizenz bekommen. So kann jeder, der möchte, selbst VR-Apps erstellen.

Gabe Newell äußerte sich nur kurz zum Rendering-Plugin, auch der Blogeintrag(öffnet im neuen Fenster) von Unity3D geizt mit Details. Es soll die visuelle Qualität und die Geschwindigkeit von Anwendungen verbessern, die mit der Unity3D-Engine für das HTC Vive und Valves Steam VR entwickelt werden. Die Unity3D-Engine wird nativ unterstützt, die meisten der bisherigen Demos für Steam VR basieren auf der Technik. Auch für das Oculus Rift wird Unity3D häufig eingesetzt.

Oculus VRs Palmer Luckey wünschte sich auf dem Vision Summit 2016, dass Virtual Reality zum Alltag werde. Damit das passiere, sei die Technik aber auf Ideen angewiesen – und die kämen oft nicht von denen, von denen das erwartet werde. Vielmehr seien es die unbekannten Entwickler, die großartige Dinge erschüfen, mit denen keiner gerechnet hätte. Genau die sollen von einer viermonatigen Unity3D-Pro-Lizenz angesprochen werden, die jeder Käufer der Consumer-Version des Oculus Rift erhält.

Das Erstellen virtueller Welten soll künftig mit der Unity3D in VR klappen, so wie es schon Epic für die Unreal Engine 4 angekündigt hatte.


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