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Vision Pro: Apple veröffentlicht SDK für Vision OS

Mit dem Software Development Kit für Vision OS können Programmierer Anwendungen für Apples erstes VR-Headset Vision Pro entwickeln.
/ Tobias Költzsch
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Entwickler können ab sofort Anwendungen für Apples Vision Pro programmieren. (Bild: Apple)
Entwickler können ab sofort Anwendungen für Apples Vision Pro programmieren. Bild: Apple

Apple hat Entwicklungs-Software für sein VR-Headset Vision Pro vorgestellt. Das SDK (Software Development Kit) ist ab sofort verfügbar, wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung(öffnet im neuen Fenster) erklärt. Mit den Tools können Entwickler dreidimensionale Apps für das Vision Pro entwickeln. Apple hatte das Headset Anfang Juni 2023 vorgestellt.

Für die Programmierung dreidimensionaler Apps - Apples Begriff im Englischen dafür lautet: spatial computing - können Entwickler auf bekannte Frameworks zurückgreifen. Das SDK unterstützt Xcode, SwiftUI, ARKit, Realitykit und Testflight. Ab Juli 2023 sollen sich zudem Unity-Projekte portieren lassen.

Mit dem SDK können Programmierer unter anderem Fenster erstellen, die Schatten werfen und eine räumliche Tiefe haben. Auch klassischer VR-Content wie dreidimensionale Objekte, die sich von allen Seiten betrachten lassen, können erstellt werden.

Entwickler können auch in Deutschland Apps auf Vision-Pro-Headsets testen

Das SDK soll für eine Optimierung der Anwendungen für Vision OS helfen. Außerdem will Apple im Juli 2023 in Cupertino, London, München, Shanghai, Singapur und Tokyo Entwicklerstudios eröffnen. Dort können Programmierer ihre Anwendungen auf Vision-Pro-Headsets testen. Das Gerät wird auf absehbare Zeit in Deutschland nicht in den Handel kommen - der Marktstart ist für Anfang 2024 geplant, zunächst nur in den USA.

Apple hatte bei der Vorstellung des Vision Pro gezeigt, wie sich der reale Hintergrund gegen einen künstlichen austauschen lässt - und zwar nahtlos per Überblendung. Mit der Veröffentlichung der ersten Version von Vision OS sind nun auch die möglichen Hintergründe, von Apple Environments genannt, bekannt.

Wie Macrumors(öffnet im neuen Fenster) berichtete, stehen Vision-Pro-Nutzern 13 mögliche Hintergründe zur Verfügung. Dazu zählen auch Ansichten einiger Nationalparks in den USA, wie Haleakalā, Yosemite oder Joshua Tree.


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