Virtuelles Haustier: Tamagotchi Uni kann sprechen und ins Metaverse

Mehr als 91 Millionen Tamagotchi hat Bandai Namco verkauft, seitdem das erste dieser virtuellen Haustiere im Jahr 1997 geschlüpft ist. Es gab immer wieder Ableger mit kleinen Änderungen, nun soll eine ganz neue Version des Kunstwesens auf den Markt kommen.
Eine der Besonderheiten von Tamagotchi Uni ist, dass in seinem Kunststoffgehäuse ein WLAN-Modul verbaut ist und das Tierchen darüber ins Tamaverse geladen werden kann - so nennt der Hersteller sein Gegenstück zum Metaverse.
Dort sollen die Nutzer ihren virtuellen Miniaturkumpel in Anwendungen wie Tama Arena, Tama Parties und Tama Travel schicken können. Außerdem soll man sein Tamagotchi mit Kleidung und anderen Extras individualisieren können. Laut Hersteller gibt es 20 Charakterversionen, die von den Anwendern weiter individualisierbar sind.
Was sonst noch konkret möglich ist, darüber schweigt sich Bandai Namco bislang aus. Nur eines ist offenbar nicht vorgesehen, nämlich dass Frauchen oder Herrchen mit anderen echten Menschen über das Metaverse in Kontakt treten. Der lokale Austausch über gekoppelte Hardware ist aber vorgesehen.
Neu ist auch, dass die Tamagotchi sprechen können. Was die lieben Kleinen zu sagen haben - abwarten. Überhaupt ist eine grundsätzliche Frage noch offen: Wenn das Tamagotchi im Tamaverse ist, befindet es sich dann auch noch auf dem Gerät vor Ort? Oder wird es hin- und hergeschickt und existiert insgesamt nur einmal?
Tamagotchi Uni: Verfügbarkeit und Preis
Tamagotchi Uni ist ab sofort vorbestellbar(öffnet im neuen Fenster) , der Start ist für den 15. Juni 2023 vorgesehen und der Preis liegt bei rund 60 US-Dollar.
Das Spiel ist ausdrücklich auch auf Deutsch erhältlich. Es richtet sich an Kinder ab 6 Jahren. Im Handel erscheinen zwei Farbversionen sowie Armbänder zum Nachkaufen. Der Akku kann über USB-C geladen werden.



