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Das Neu-Tamagotchi erscheint in sechs Versionen.
Das Neu-Tamagotchi erscheint in sechs Versionen. (Bild: Bandai America)

Virtuelles Haustier: Bandai kündigt "Classic Mini"-Version des Tamagotchi an

Das Neu-Tamagotchi erscheint in sechs Versionen.
Das Neu-Tamagotchi erscheint in sechs Versionen. (Bild: Bandai America)

Das Tamagotchi hat unser Verständnis von Elektronik in den 90ern mitgeprägt, jetzt kündigt Bandai zum Jubiläum eine neue Version an. Das neue Ei mit dem virtuellen Haustier soll so aussehen wie das Original und die gleichen Funktionen bieten, aber etwas kleiner sein.

Alte Hardware verkauft sich derzeit wie nie zuvor: Nach den Classic-Mini-Konsolen von Nintendo und einem ebenfalls geschrumpften Nachbau des C64 kündigt jetzt Bandai eine Neuauflage seines Tamagotchi an. Die soll etwas kleiner sein als das Original, aber ansonsten mehr oder weniger genauso aussehen, in den gleichen sechs Farben mit jeweils unterschiedlichen Haustieren und sogar in der gleich gestalteten Verpackung erhältlich sein. Auch beim Funktionsumfang soll es keine Unterschiede geben. Die naheliegende, von Nintendo erfundene Bezeichnung "Classic Mini" verwendet Bandai in seiner Pressemitteilung übrigens nicht.

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Die Firma will mit dem Retro-Tamagotchi offiziell das 20jährige Jubiläum des Originals feiern. Damit ist sie aber eigentlich zu spät dran: Das erste Tamagotchi kam schon 1996 in Japan auf den Markt, in den westlichen Märkten war es dann im Sommer 1997 soweit. Seitdem gab es übrigens immer wieder Neuauflagen mit teils erweitertem Funktionsumfang, die aber nie mehr die Popularität der ersten Version erreichen konnten.

Die nun angekündigte Retro-Edition soll ab dem 23. Oktober 2017 für rund 20 Euro verkauft werden. Wohl um die Nachfrage anzuheizen, ist die Mini-Version nur in limitierter Stückzahl erhältlich - konkrete Zahlen nennt der Hersteller nicht. Hierzulande wird das Gadget ausschließlich in den Filialen der Drogeriekette Müller angeboten.

Tamagotchis sind virtuelle Haustiere, die nach dem Schlüpfen von ihrem Besitzer gefüttert, mit Trinken versorgt sowie ganz allgemein gehätschelt und verpflegt werden müssen. Falls das nicht zufriedenstellend erfolgt, machen sie durch lautstarkes Piepsen auf sich aufmerksam oder sterben - worauf sie allerdings durch einen Neustart wiedererweckt werden können. Grafik und KI-Algorithmen sind extrem einfach gehalten, trotzdem gilt das Tamagotchi als kleiner früher Erfolg, den Eindruck eines virtuellen Lebewesens zu erwecken.


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david_rieger 23. Okt 2017

Jetzt stellen wir die wirklich wichtigen Fragen! :D

triplekiller 21. Okt 2017

nicht schon klein genug? kleiner wäre für mich nicht bedienbar.

FreierLukas 21. Okt 2017

Die offizielle oldschool App gibts für nen 5er.

toastedLinux 20. Okt 2017

Die Tamagotchi "Classic Mini" Editionen gibt es bereits in Asien, man kann diese auch...

Bembelzischer 20. Okt 2017

Am Anfang waren SMS ja kostenlos - bis die Geier gecheckt haben, dass sich damit Geld...



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