Debian-Installation automatisieren
Jeden möglichen Parameter zu besprechen, würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Eine ausführliche Liste aller Optionen für Debian Jessie gibt es bei Debian.org. Wir stellen stattdessen eine kommentierte Beispielspieldatei mit den wichtigsten Optionen zum Download bereit, in der lediglich der Name und die Domain des Rechners, der Benutzername und das Passwort angepasst werden müssen. Unsere Beispieldatei beginnt mit der Sprachauswahl, die dem Installer über die Zeile
d-i debian-installer/locale string de_DE.UTF-8
mitgeteilt wird. Da jetzt der Installer auf die deutsche Sprache eingestellt ist, geht das Installationsprogramm korrekterweise davon aus, dass auch Debian deutschsprachig installiert werden soll. Mit
d-i localechooser/translation/warn-light boolean true
reagieren wir auf eventuelle Nachfragen des Installers dazu. So geben wir dem Installationsprogramm unsere Antwort auf sämtliche Nachfragen, etwa zum Tastaturlayout, zur Netzwerkinstallation, dem Einrichten einer Zeitzone sowie zu den Paketquellen für Debian Jessie.
Automatische Partitionierung
Die Partitionierung ist ein wesentlicher und unter Umständen auch heikler Bestandteil einer Installation. In unserer Beispieldatei belassen wir es bei den Standardeinstellungen, bei denen die gesamte Festplatte mit einer Swap- und einer Hauptpartition formatiert wird, was in den meisten virtuellen Maschinen am sinnvollsten ist. In der oben verlinkten Beispieldatei bei debian.org werden weitere Optionen für die Partitionierung beschrieben.
Anschließend erfolgt die Einrichtung eines Benutzers. Wir haben uns für die Variante entschieden, die auch bei Ubuntu zum Einsatz kommt. Der Administrator root erhält kein eigenes Login, sondern wird vom Benutzer mit sudo initiiert. Das bei der Installation von Debian erforderliche Benutzerpasswort wird entweder im Klartext in die Preseed-Datei eingetragen, oder es lässt sich vorher hashen. In unserer Beispieldatei steht, wie das funktioniert.
Minimale Softwareauswahl
Bei der Auswahl der zu installierenden Softwarepakete wählen wir den Basiswert standard. Damit werden zunächst nur die wichtigsten Pakete installiert, die wir später jederzeit ergänzen können. Die Installation ist bei einer guten Internetverbindung und einigermaßen kräftiger Hardware in zehn Minuten erledigt. Damit wir später per SSH auf unsere Debian-Installation zugreifen können, müssen wir das Installationsprogramm noch über den Parameter ssh-server anweisen, das entsprechende Paket einzurichten.
Schließlich fordern wir den Debian-Installer noch auf, den Bootloader Grub auf der ersten Festplatte zu installieren, und lassen die virtuelle Maschine nach Abschluss der Installation herunterfahren, da wir vor einem Neustart die Startreihenfolge so ändern müssen, dass Virtualbox zuerst den virtuellen Datenträger mit unserem frisch installierten Debian Jessie bootet.
Jetzt können wir die Einrichtung unseres TFTP-Servers abschließen und mit der automatisierten Installation beginnen.
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ssh -X user@host virtualbox Trotz ohne GUI auf dem Server geht Maschine anlegen und...
Useless use of root. Ach, und unter AIX geht's auch nicht.
Für mich verströmt das vor allem das Flair von "Ich weiß was da drin passiert" und "wenn...
Bei mir schon dkms status vboxguest, 5.0.16, 3.19.0-43-generic, x86_64: installed