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Virtualbox mit und ohne grafische Oberfläche.
Virtualbox mit und ohne grafische Oberfläche. (Bild: Screenshot: Jörg Thoma)

Die virtuelle Maschine vernetzen

Virtualbox kann mehrere verschiedene Netzwerkkarten emulieren. Normalerweise wird bei Debian eine virtuelle Version von Intels Netzwerkkarte PRO/1000 MT Desktop eingerichtet, die laut Beschreibung von den meisten Betriebssystemen erkannt wird und ohne die Installation zusätzlicher Treiber verwendet werden kann. Bei der Eingabe an der Kommandozeile werden die Kürzel der jeweiligen Karten benötigt, die im Handbuch nachgelesen werden können. Aber Achtung: Beim späteren Wechsel der Netzwerkkarte bekommen wir Probleme mit dem integrierten DHCP-Server.

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  •  Virtualbox lässt sich auch ohne grafische Oberfläche bedienen. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Über die Kommandoziele lassen sich detaillierte Informationen zu einzelnen virtuellen Maschinen anzeigen. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Für den Betrieb ohne grafische Oberfläche können minimale Grafikeinstellungen beibehalten werden. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Über die Kommandozeile lassen sich Controller und virtuelle Festplatten hinzufügen. (Screenshot: Jörg Thoma)<br>
  • Auch Netzwerkarten oder Netzwerkeinstellungen lassen sich per Kommandozeilenbefehl einrichten. (Screenshot: Jörg Thoma)<br>
  • Mit unserer Beispieldatei lässt sich Debian Jessie ohne Zutun einrichten. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Statt im Klartext können dabei auch gehashte Passwörter übergeben werden. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Die automatische Installation erfolgt über den in Virtualbox integrierten TFTP-Server. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Dazu muss auch das Bootmenü angepasst werden. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Auch die Startreihenfolge lässt sich per Befehlseingabe ändern. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Über den seriellen Port kann die Protokollierung des Debian-Installers mitgelesen werden. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Nach erfolgreicher Installation lässt sich Debian in der virtuellen Maschine per SSH steuern. (Screenshot: Jörg Thoma)
Auch Netzwerkarten oder Netzwerkeinstellungen lassen sich per Kommandozeilenbefehl einrichten. (Screenshot: Jörg Thoma)<br>

Eine virtuelle Netzwerkkarte kann über verschiedene Netzwerke kommunizieren. Zur Auswahl stehen NAT, eine Netzwerkbrücke, ein internes Netzwerk und ein Host-only Adapter. Die Unterschiede liegen unter anderem in der Erreichbarkeit der virtuellen Maschine von außen und in der Kommunikation untereinander, falls etwa mehrere virtuelle Maschinen ein Netzwerk bilden sollen. Es ist auch möglich, einer virtuellen Maschine zwei oder mehr Netzwerkadapter zuzuweisen. Die Optionen für die Netzwerkkonfiguration sind zu zahlreich, um sie hier alle zu besprechen. Es lohnt sich durchaus, das entsprechende Kapitel des Handbuchs zu Virtualbox durchzulesen.

NAT ist die erste Wahl

Richtet man eine virtuelle Maschine in der grafischen Oberfläche ein, wird ein Netzwerkadapter standardmäßig mit NAT angeboten. Dieses Network Address Translation ist eine Art Firewall: Die virtuelle Maschine kann zwar nach außen kommunizieren, ist aber von dort aus nicht erreichbar, also auch nicht vom Rechner, auf dem die virtuelle Maschine läuft. NAT kann allerdings auch so konfiguriert werden, dass bestimmte Ports durchlässig sind. So lässt sich beispielsweise der Port 22 für einen SSH-Zugang öffnen, damit wir später Zugriff auf die virtuelle Maschine erhalten.

Da wir später Linux über das Netzwerk installieren wollen, benötigen wir einen Zugang für das Trivial File Transfer Protocol (TFTP) über das Preboot Execution Environment (PXE). Das NAT in Virtualbox unterstützt beides. Demnach richten wir unsere Netzwerkkarte mit dem Befehl

vboxmanage modifyvm "Debian_Server" --nic1 nat --nictype1 82540EM

ein. Die an dem Parameter --nic angehängte Ziffer 1 bezeichnet den ersten Netzwerkadapter der virtuellen Maschine. Standardmäßig nutzt Virtualbox den IPv4-Adressraum 10.0.2.0/24, wenn nur eine Netzwerkkarte verwendet wird. Das Gastsystem erhält die IP-Adresse 10.0.2.15, das Gateway hat die Adresse 10.0.2.2 und der dazugehörige Nameserver hat die Adresse 10.0.2.3. Kommt eine zweite Karte hinzu, erhält sie die Adresse 10.0.3.15. Der IPv4-Adressraum lässt sich auch ändern, etwa mit

vboxmanage modifyvm "Debian_Server" --natnet1 "192.168/16".

Dann bekommt das Gastsystem die IP-Adresse 192.168.0.15 und das Gateway ist über 192.168.0.2 erreichbar. Aber Achtung: Der DHCP-Server der virtuellen Maschine beansprucht dann sämtliche IP-Adressen von 192.168.0.0 bis 192.168.254.254 für sich. Sie werden selbstverständlich nur vergeben, wenn die virtuelle Maschine weitere Netzwerkkarten erhält. Ohnehin bleibt das virtuelle Netzwerk dem realen verborgen.

SSH weiterleiten

Schließlich wollen wir später vom Wirtssystem aus mit der virtuellen Maschine per SSH kommunizieren. Dazu richten wir eine Weiterleitung mit

vboxmanage modifyvm "Debian_Server" --natpf1 "gastssh,tcp,,2222,,22"

ein. Später können wir über Port 2222 des Wirtssystems auf den Port 22 im Gastsystem zugreifen, der standardmäßig für SSH reserviert ist. Die Bezeichnung gastssh kann frei gewählt werden. Die an dem Parameter --natpf angehängte Ziffer 1 weist die erstellte Regel dem ersten Netzwerkadapter der virtuellen Maschine zu. Mit dem Befehl

vboxmanage modifyvm "Debian_Server" --natpf1 delete "gastssh"

wird die Weiterleitung wieder gelöscht.

Prinzipiell sind damit die wichtigsten Komponenten unserer virtuellen Maschine eingerichtet. Jetzt geht es an die Installation eines Linux-Systems - ganz ohne Eingaben.

 Virtuelle Festplatte einrichtenInstallation ohne Eingaben 

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ossps 16. Mär 2016

ssh -X user@host virtualbox Trotz ohne GUI auf dem Server geht Maschine anlegen und...

486dx4-160 13. Mär 2016

Useless use of root. Ach, und unter AIX geht's auch nicht.

Ovaron 11. Mär 2016

Für mich verströmt das vor allem das Flair von "Ich weiß was da drin passiert" und "wenn...

_Jan 10. Mär 2016

Bei mir schon dkms status vboxguest, 5.0.16, 3.19.0-43-generic, x86_64: installed

_Jan 10. Mär 2016

Bei mir schon dkms status vboxguest, 5.0.16, 3.19.0-43-generic, x86_64: installed



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