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Virtualbox mit und ohne grafische Oberfläche.
Virtualbox mit und ohne grafische Oberfläche. (Bild: Screenshot: Jörg Thoma)

Virtuelle Festplatte einrichten

Zunächst wechseln wir in das Verzeichnis, in dem die Dateien der virtuellen Maschine abgelegt werden. Bei der Installation legt Virtualbox im Benutzerverzeichnis einen Ordner namens VirtualBox Vms an, in dem bereits ein Unterordner mit dem Namen Debian_Server liegen sollte. Der neue Datenträger wird dort dann mit dem Befehl

vboxmanage createhd --filename Debian_Server.vdi --size 16000

erstellt. Damit erhält der virtuelle Datenträger im Virtualbox-eigenen VDI-Format eine Größe von 16 GByte. Der Datenträger wird wie bei der Standardeinstellung im grafischen Assistenten Virtualbox dynamisch alloziert - sprich, die Datei, die den virtuellen Datenträger enthält, wächst erst dann, wenn in der virtuellen Maschine Daten erzeugt werden. Mit dem obigen Befehl wird eine Obergrenze von sechzehn GByte gesetzt.

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Gleich genug Platz schaffen

Für Debian teilt der grafische Assistent standardmäßig 8 GByte ein. Bei der Installation belegt der Debian-Server gerade einmal 1,5 GByte. Je nach Einsatzgebiet gilt es aber, bereits bei der Erstellung eine sinnvolle Größe zu wählen. Zwar lässt sich die VDI-Datei später mit vboxmanage modifyhd --resize vergrößern. Allerdings muss dann im darauf befindlichen Debian-Server die Partition ebenfalls aufwendig vergrößert werden.

  •  Virtualbox lässt sich auch ohne grafische Oberfläche bedienen. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Über die Kommandoziele lassen sich detaillierte Informationen zu einzelnen virtuellen Maschinen anzeigen. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Für den Betrieb ohne grafische Oberfläche können minimale Grafikeinstellungen beibehalten werden. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Über die Kommandozeile lassen sich Controller und virtuelle Festplatten hinzufügen. (Screenshot: Jörg Thoma)<br>
  • Auch Netzwerkarten oder Netzwerkeinstellungen lassen sich per Kommandozeilenbefehl einrichten. (Screenshot: Jörg Thoma)<br>
  • Mit unserer Beispieldatei lässt sich Debian Jessie ohne Zutun einrichten. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Statt im Klartext können dabei auch gehashte Passwörter übergeben werden. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Die automatische Installation erfolgt über den in Virtualbox integrierten TFTP-Server. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Dazu muss auch das Bootmenü angepasst werden. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Auch die Startreihenfolge lässt sich per Befehlseingabe ändern. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Über den seriellen Port kann die Protokollierung des Debian-Installers mitgelesen werden. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Nach erfolgreicher Installation lässt sich Debian in der virtuellen Maschine per SSH steuern. (Screenshot: Jörg Thoma)
Über die Kommandozeile lassen sich Controller und virtuelle Festplatten hinzufügen. (Screenshot: Jörg Thoma)<br>

Im nächsten Schritt verbinden wir den neuen Datenträger mit der virtuellen Maschine. Dazu wird der vboxmanage-Parameter storagectl verwendet. Mit

vboxmanage storagectl "Debian_Server" --name "SATA Controller" --add sata

wird der virtuellen Maschine zunächst ein SATA-Controller hinzugefügt. Alternativ gibt es auch einen IDE-Controller, der allerdings nur langsamere Durchsatzraten zulässt und auf vier Anschlüsse begrenzt ist. Beim SATA-Controller sind es 30. Prinzipiell sollte also immer der modernere SATA-Controller verwendet werden, sofern das Betriebssystem in der virtuellen Maschine die 2004 eingeführte Schnittstelle Advanced Host Controller Interface (AHCI) unterstützt. Ohnehin begrenzt der Datenträger, auf dem die virtuelle Festplatte abgelegt wird, die Lese- und Schreibgeschwindigkeit.

Festplatte einklinken

Mit

vboxmanage storageattach "Debian_Server" --storagectl "SATA Controller" --port 0 --device 0 --type hdd --medium Debian_Server.vdi

wird jetzt die virtuelle Festplatte dem Controller zugeordnet. Wichtig sind hier zunächst die Parameter --port und --device. Ersterer legt fest, dass der virtuelle Datenträger an den ersten Controller angehängt wird, falls es mehrere gibt. Der Device-Parameter sorgt dann dafür, dass die virtuelle Festplatte die erste am Controller ist, was für die Installation des Bootloaders des Betriebssystems später wichtig sein wird. Der Parameter --type hdd bestimmt, dass es sich um eine Festplatte handelt. Alternativen sind hier lediglich fdd für Disketten-Images oder dvddrive für optische Datenträger oder ISO-Dateien.

Ohne DVD-Laufwerk geht's nicht

Egal, ob später von der Netzwerkkarte oder von einer ISO-Datei gebootet werden soll, ein fehlendes optisches Laufwerk bringt Virtualbox aus dem Tritt. Deswegen richten wir am SATA-Controller noch mit

vboxmanage storageattach "Debian_Server" --storagectl "SATA Controller" --port 1 --device 0 --type dvddrive --medium emptydrive

ein leeres optisches Laufwerk ein.

Jetzt kümmern wir uns um einen Netzwerkadapter, ohne den die virtuelle Maschine von anderen Rechnern aus nicht erreichbar wäre.

 Zentrales VerwaltungswerkzeugDie virtuelle Maschine vernetzen 

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ossps 16. Mär 2016

ssh -X user@host virtualbox Trotz ohne GUI auf dem Server geht Maschine anlegen und...

486dx4-160 13. Mär 2016

Useless use of root. Ach, und unter AIX geht's auch nicht.

Ovaron 11. Mär 2016

Für mich verströmt das vor allem das Flair von "Ich weiß was da drin passiert" und "wenn...

_Jan 10. Mär 2016

Bei mir schon dkms status vboxguest, 5.0.16, 3.19.0-43-generic, x86_64: installed

_Jan 10. Mär 2016

Bei mir schon dkms status vboxguest, 5.0.16, 3.19.0-43-generic, x86_64: installed



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