Zentrales Verwaltungswerkzeug
Der Befehl vboxmanage ist die zentrale Verwaltungsanwendung von Virtualbox. Über ihn erfolgen die meisten der in diesem Artikel verwendeten Eingaben. Er beherrscht eine ganze Reihe Unterbefehle wie den eben beschriebenen extpack install. Die meisten Eingaben zur Einrichtung einer neuen virtuellen Maschine werden ebenfalls über vboxmanage gemacht. Sämtliche Einstellungen werden in einer Konfigurationsdatei mit der Dateiendung vbox gespeichert. Die Einstellungen sollten dort nicht editiert werden, sondern stets über die Befehle an der Kommandozeile. Sie liefert aber einen Überblick über die bisher vorgenommenen Befehle und die aktuellen Einstellungen der virtuellen Maschine. Alternativ lässt sich dafür der Befehl
vboxmanage showvminfo "Name der virtuellen Maschine"
verwenden.
Los geht's!
Zunächst erhält die neue virtuelle Maschine einen Namen und wird bei Virtualbox registriert:
vboxmanage createvm --name "Debian_Server" --register
Nun folgen die Zuweisung des Arbeitsspeichers und die Aktivierung des Advanced Configuration and Power Management Interface (ACPI) mit:
vboxmanage modifyvm "Debian_Server" --memory 1024 --acpi on
Die Größe des Arbeitsspeichers wird standardmäßig in Megabyte eingegeben. Er sollte genügend groß sein, um das in der virtuellen Maschine installierte Betriebssystem samt der benötigten Anwendungen nicht zu behindern. Gleichzeitig sollte auch dem Host-System noch genügend Arbeitsspeicher gelassen werden. Läuft die virtuelle Maschine einmal, erhält sie Zugriff auf den gesamten zugewiesenen Arbeitsspeicher. RAM kann dann lediglich dynamisch mit anderen laufenden virtuellen Maschinen geteilt werden - über Ballooning oder Page Fusion.
CPUs konfigurieren
Jetzt müssen wir noch den Prozessor tweaken. Bislang verwendet unsere virtuelle Maschine nur einen Kern und darf die reale CPU kaum auslasten. Mit dem Befehl
vboxmanage modifyvm "Debian_Server" --cpuexecutioncap 100
erlauben wir der virtuellen CPU, einen realen Prozessorkern bei Bedarf komplett zu nutzen. Hier sind Werte zwischen 0 und 100 möglich, aber auf modernen Mehrkernsystemen wenig sinnvoll.
Wer einer laufenden virtuellen Maschine bei Bedarf weitere CPUs zur Verfügung stellen will, kann diese Option zunächst mit vboxmanage modifyvm samt dem Parameter --cpuhotplug on aktivieren und mit dem zusätzlichen Parameter --cpus festlegen, wie viele Prozessoren der virtuellen Maschine maximal zur Verfügung gestellt werden können. Mit
vboxmanage modifyvm "Debian_Server" --plugcpu 1
wird im laufenden Betrieb eine CPU hinzugefügt. Mit dem Parameter --unplugcpu 1 kann die CPU wieder entfernt werden.
Damit der Debian-Server installiert werden kann, wird jetzt ein virtueller Datenträger erstellt.
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| Virtuelle Maschinen: Virtualbox funktioniert auch ohne grafische Oberfläche | Virtuelle Festplatte einrichten |










ssh -X user@host virtualbox Trotz ohne GUI auf dem Server geht Maschine anlegen und...
Useless use of root. Ach, und unter AIX geht's auch nicht.
Für mich verströmt das vor allem das Flair von "Ich weiß was da drin passiert" und "wenn...
Bei mir schon dkms status vboxguest, 5.0.16, 3.19.0-43-generic, x86_64: installed