Virtuelle Maschinen: Parallels Desktop 13 holt Touch Bar in Windows

Mit der Virtualisierungslösung Parallels Desktop 13(öffnet im neuen Fenster) können Anwender auch unter Windows die Touch Bar der neuen MacBook Pro von Apple als Wirtssystem verwenden. So können Symbole für Windows-Anwendungen auf der Touch Bar des MacBook Pro eingeblendet werden. Das ist besonders praktisch, wenn sich zum Beispiel häufig verwendete Office-Anwendungen oder auch Browser über die Touch Bar starten lassen. Wer möchte, kann auch den Sprachassistenten Cortana über das OLED-Touchscreen der Apple-Notebooks starten.
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Unterstützt wird ebenfalls die in Windows 10 Fall Creators Update angekündigte People Bar und macOS High Sierra, das im Herbst 2017 erscheinen soll. Viele andere Verbesserungen der neuen Version 13 von Parallels Desktop sind technischer Natur. So sollen die Grafikleistung und die Performance von Thunderbolt 3 und USB 3.0 unter Windows verbessert worden sein.
Parallels 13 zeigt auf Wunsch Anwendungsfenster von virtuellen Maschinen Bild-in-Bild auf der Mac-Oberfläche, auch wenn dort eine Anwendung im Vollbildmodus läuft.
Von Parallels 13 gibt es zwei Versionen, wobei die Pro-Version es erstmals erlaubt, pro VM bis zu 32 CPU-Kerne und 128 GByte RAM zu nutzen. Wer hingegen die sogenannte Business-Edition von Parallels Desktop 13 einsetzt, kann als Administrator bestimmen, welche Windows-Anwendungen der Nutzer zu sehen bekommt. Das heißt, dass der Anwender einzelne Windows-Applikationen so aus dem Dock heraus nutzen kann, als wären es native macOS-Apps.
Die drei Versionen von Parallels Desktop 13 sind ab sofort erhältlich und kosten ab 80 Euro. Ein Update kostet ab 50 Euro. Die Pro-Version, die es nur als Abo gibt, kostet im ersten Jahr 50 Euro. Danach fallen für die Pro- und die Business-Version rund 100 Euro an.