Virtualisierung: Suse veröffentlicht Cloud-Infrastruktur

Der Linux-Distributor Suse hat eine erste Version der Suse Cloud veröffentlicht. Es basiert auf Openstack und ermöglicht Unternehmen, Infrastructure as a Service selbst einzurichten.

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Suse Cloud Admin-Panel
Suse Cloud Admin-Panel (Bild: Suse)

Die nun erhältliche erste Version von Suse Cloud basiert auf der Openstack-Version Essex, die im April 2012 erschienen ist. Eine erste Alpha der Linux-Server-Version war bereits seit Oktober 2011 als Appliance in der Suse Gallery verfügbar.

Herzstück von Suse Cloud ist der Administrative Server, mit dem sich die Infrastruktur einrichten und verwalten lässt. Die Control Nodes stellen Betriebssystem-Abbilder bereit sowie das als "Self-service Portal" bezeichnete Webinterface. Die Compute- und Storage-Nodes sind physische Server, die als Host für virtuelle Maschinen dienen. Mit Suse Cloud können auch die Produkte Suse Studio und Suse Manager eingesetzt werden.

Die Basis für alle drei Bestandteile von Suse Cloud bildet Suse Linux Enterprise 12 SP2. Zukünftige Versionen von Suse Cloud sollen dem halbjährlichen Veröffentlichungszyklus von Openstack folgen. Die Nutzung eines Administrative Server und eines Control Nodes kosten 8.300 Euro, für Cloud Compute und Storage Nodes verlangt Suse 670 Euro pro Sockelpaar der Server.

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