Virtualisierung: Qemu bekommt Microvm für Container

Die Virtualisierungslösung Qemu bekommt mit der sogenannten Microvm eine besonders kleine Umgebung, die sich für Container eigenen soll. Inspiriert ist dies von Amazons Firecracker.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Emu ist das Maskottchen von Qemu.
Der Emu ist das Maskottchen von Qemu. (Bild: Stebbing, flickr.com/CC-BY 2.0)

Das freie Emulations- und Virtualisierungswerkzeug Qemu hat den Maschinentyp Microvm erhalten, wie der für die Arbeiten zuständige Entwickler Sergio López auf Twitter mitteilt. Dabei handelt es sich um eine besonders reduzierte Umgebung, die sich für leichtgewichtige Virtualisierungen eigenen soll, insbesondere aber für Container. Die kleinen virtuellen Maschinen (VMs) dienen dabei als Host für die Container.

Stellenmarkt
  1. Prozessmanager IT-Compliance (m/w/d)
    Interhyp Gruppe, München
  2. SAP-ABAP-Entwickler (m/w/d) SAP PP und PP/DS (APO) - Produktionsplanung und Supply Chain
    MTU Aero Engines AG, München
Detailsuche

Die Arbeiten an der Microvm sind laut López von Amazons Firecracker inspiriert. Ziel des Firecracker-Projektes ist es, die Vorteile von Containern, die schnell starten und vergleichsweise klein sind, mit VMs zu verbinden, die durch eine strikte Isolierung und eben echte Virtualisierung eine größere Sicherheit bieten sollen als Container. Auch das Projekt Kata Containers verfolgt dieses Konzept und kann inzwischen mit Firecracker genutzt werden.

Die Microvm-Umgebung von Qemu ist laut der Dokumentation des Projektes ähnlich zu den Genannten auf eine besonders schnelle Startzeit optimiert und soll nur wenige Ressourcen belegen. Auch sollen die damit genutzten Gastsysteme keine lange Lebensdauer haben. Erreicht wird dies unter anderem durch den Verzicht auf PCI und ACPI. Ebenso werden weder irgendwelche Arten von Hotplug-Events noch Live-Migrationen zwischen Qemu-Versionen unterstützt.

In der Dokumentation finden sich weiter ausführliche Erläuterungen zur Benutzung des neuen Maschinentyps in Qemu. So lässt sich etwa auf weitere verschiedene Hardware-Bestandteile unter bestimmten Umständen verzichten, um die Microvm noch kleiner zu machen. Es gibt zudem Beispiele von Kommandos zum Starten der Microvm.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Web3
Egal, irgendwas mit Blockchain

Im Buzzword-Bingo gibt es einen neuen Favoriten: Web3. Basierend auf Blockchain und Kryptotokens soll es endlich die Erwartungen an diese Techniken erfüllen.
Eine Analyse von Boris Mayer

Web3: Egal, irgendwas mit Blockchain
Artikel
  1. Parallel Systems: Ehemalige SpaceX-Mitarbeiter entwickeln neuartige Güterzüge
    Parallel Systems
    Ehemalige SpaceX-Mitarbeiter entwickeln neuartige Güterzüge

    Das Startup Parallel Systems will konventionelle Züge durch modulare Fahrzeuge mit eigenem Antrieb und Energieversorgung ersetzen.

  2. Rocket 1: 3D-Druck vom Kopf auf die Füße gestellt
    Rocket 1
    3D-Druck vom Kopf auf die Füße gestellt

    Eine der interessantesten Crowdfunding-Kampagnen für 3D-Drucker seit Jahren lässt einige wichtige Fragen offen.
    Von Elias Dinter

  3. Minibook X: Chuwi packt 12 GByte Arbeitsspeicher in 550-Euro-Notebook
    Minibook X
    Chuwi packt 12 GByte Arbeitsspeicher in 550-Euro-Notebook

    Das Chuwi Minibook X ist wohl eines der günstigsten Notebooks mit 12 GByte Arbeitsspeicher auf dem Markt. Es ist zudem kompakt.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • LG OLED (2021) 40% günstiger (u.a. 65" 1.599€) • WD Black 1TB SSD 94,90€ • Lenovo Laptops (u.a. 17,3" RTX3080 1.599€) • Gigabyte Mainboard 299,82€ • RTX 3090 2.399€ • RTX 3060 Ti 799€ • MindStar (u.a. 32GB DDR5-6000 389€) • Alternate (u.a. Samsung LED TV 50" 549€) [Werbung]
    •  /