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Virtualisierung: Qemu 2.1 mit USB-3-Weiterleitung und Memory-Hotplug

Die virtuelle Maschine Qemu unterstützt in Version 2.1 weitere USB-3.0-Funktionen sowie Speicher-Hotplug und verbessert die Emulation von 64-Bit ARM.

Artikel veröffentlicht am ,
Qemu 2.1 ist erschienen.
Qemu 2.1 ist erschienen. (Bild: Benoît Canet - CC-BY-3.0)

Mit der nun veröffentlichten Version 2.1 des Emulators lassen sich sämtliche USB-3-Geräte von der Hostmaschine an die virtualisierten Gäste weiterreichen. Zudem können diese Geräte des Hosts über den EHCI-Controller, also über USB 2, im Gastsystem verwendet werden. Darüber hinaus hat das Team die Emulation von Allwinner-SoCs verbessert, und die System-Emulation über den Tiny-Code-Generator (TCG) ist nun auch auf AArch64, der 64-Bit-ARM-Architektur, möglich. Auf Letzterer können zudem SHA und weitere kryptographische Anweisungen verwendet werden.

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Über ein eigens erstelltes Gerät und dazugehörige Objekte lässt sich Speicher an einen laufenden Gast nachgereicht werden. Das damit erreichte Verhalten ist ähnlich zu dem Einstecken eines weiteren Speichermoduls. Für Gäste kann außerdem der allozierte Speicher auf den NUMA-Knoten des x86-Hosts festgelegt werden. Diese Option soll später auf weitere Architekturen ausgeweitet werden.

Die Schicht zur Benutzung der virtuellen Blockgeräte unterstützt in der Implementierung mit mehreren möglichen Threads fast alle bekannten Funktionen. Dazu gehören etwa der asynchrone I/O nach POSIX, Statistiken oder auch Fehlerbehebungen. Dennoch wird diese Variante weiterhin als experimentell angesehen und kann immer noch nicht mit lang anhaltenden Aktionen umgehen, wie Backups oder dem Spiegeln der Datenträger.

Eine Liste weiterer Neuerungen findet sich im Changelog des Projekts. Der Quellcode steht zum Download als Archiv oder via Git zur Verfügung. Die Fehler bei einer Migration von Qemu 1.7 auf Version 2.0 wegen PCI-Bridges im Gast oder einer bestimmten Anzahl an CPU-Kernen sollen mit der aktuellen Version nicht mehr auftreten. Dafür gibt es ähnliche Fehler bei einer Migration von Version 2.0 auf 2.1.



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