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Virtualisierung: Parallels Desktop für Mac unterstützt Windows 11

Das neue Parallels Desktop 17.1 kann unter einem Mac mit Intel oder Apple-Silicon-Prozessor eine Maschine für Windows 11 samt vTPM bereitstellen.
/ Andreas Donath
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Parallels Desktop bietet Windows 11 ein Zuhause auf dem Mac. (Bild: Parallels)
Parallels Desktop bietet Windows 11 ein Zuhause auf dem Mac. Bild: Parallels

Parallels hat seine Virtualisierungssoftware Parallels Desktop für MacOS auf den Versionsstand 17.1(öffnet im neuen Fenster) gebracht. Die Software soll nun auch mit Windows 11 zusammenarbeiten.

Damit das möglich ist, stellt Parallels ein virtuelles Trusted Platform Module zur Verfügung. Eine Hardware-Implementierung dafür gibt es bei Macs nicht.

Dazu heißt es bei Parallels: "Nach dem Hinzufügen eines virtuellen TPM-Chips zu einer VM erstellt Parallels Desktop eine verschlüsselte Datei innerhalb des Pakets der virtuellen Maschine, die als TPM-Speicher fungiert. Daher verschlüsselt Parallels Desktop diese Datei mit dem Advanced Encryption Standard (AES) mit einer Schlüssellänge von 128 Bits und legt das Passwort im Mac-System-Schlüsselbund ab, der wiederum ein verschlüsselter physischer Speicher ist, und nur Parallels Desktop (oder der Mac-Administrator) kann das TPM-Passwort aus dem Mac-Schlüsselbund lesen."

Nach Angaben von Parallels soll die Version 17.1 mit dem Virtual Trusted Platform Module (vTPM) für die Anforderungen von Microsoft gerüstet sein. Dabei muss nicht unbedingt die Neuinstallation von Windows 11 durchgeführt werden. Wer will, kann auch sein visualisiertes Windows 10 auf 11 upgraden.

Nach Herstellerangaben kann auch Windows 11 für ARM installiert werden, auch Kopieren und Einfügen soll auf dem bald erscheinenden MacOS 12 zwischen Gast- und Wirtsbetriebssystem möglich sein.

Wer auf dem Mac unter Windows spielen will, sollte von den Verbesserungen profitieren, die Parallels für WoW, World of Tanks und weitere Titel ankündigte. Parallels Desktop 17 für Mac kostet als unbefristete Lizenz rund 100 Euro. Das Jahresabo wird für etwa 80 Euro verkauft. Eine kostenlose Testversion ist ebenfalls verfügbar.


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