Virtualisierung: Parallels Desktop 14 bringt mehr Tools für Touch Bar

Andere Betriebssysteme auf einem Mac zu virtualisieren wird mit Parallels Desktop 14 vor allem schneller. Die neue Software bringt einen Leistungsschub bei Cannon-Lake-Prozessoren und integriert die Touch Bar des Macbook Pro als Bedienungsfeld für das Windows-Startmenü und Office 2016.

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Parallels Desktop 14 unterstützt die Touch Bar besser.
Parallels Desktop 14 unterstützt die Touch Bar besser. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Das Softwareunternehmen Parallels hat die neue Version 14 der Virtualisierungssoftware Parallels Desktop für Mac-Systeme vorgestellt. Das Programm verbessert die Speichernutzung auf dem Laufwerk gerade bei mehreren virtuellen Maschinen auf dem Rechner. Außerdem sollen VMs schneller booten, virtualisierte Anwendungen schneller starten und besser für das Apple File System optimiert sein. Parallels Desktop 14 macht sich auch die Touch Bar des Macbook Pro zunutze und bringt dafür Funktionen aus dem Windows-Betriebssystem wie dem Startmenü und vielgenutzter Software wie Office 2016. Auch werden Funktionen wie die Stifteingabe per Windows Ink virtualisiert.

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Sicherlich ist die Leistungsfähigkeit der Software ein wichtiger Punkt. Der Entwickler gibt an, dass die neue Version 14 auf dem iMac Pro um bis zu 200 Prozent performanter ist. Das liegt an der neu integrierten Unterstützung für den Befehlssatz von Intel-Cannon-Lake-CPUs. Anwendungen innerhalb eines virtualisierten Windows sollen bis zu 80 Prozent schneller starten.

Schneller und mehr Tools

Der Wechsel aus dem Ruhezustand von einer Windows-VM zu APFS ist laut Hersteller um 30 Prozent schneller. Außerdem werde die OpenGL-Grafikschnittstelle besser genutzt, während die Zuweisung von virtuellem Videospeicher aus dem Arbeitsspeicher des Hostsystems zuverlässiger funktionieren soll. Dabei wird nicht gebrauchter Speicher wieder für das Mac-System freigegeben.

Der Speicherbedarf von virtuellen Maschinen auf dem Hostsystem wird in der neuen Version von Parallels verringert. Dazu führt das Programm ein Dialog-Fenster ein, das Speicher freigibt. Neue VM-Snapshots sollen zudem um 15 Prozent weniger Speicher benötigen. Der Werkzeugliste werden außerdem zusätzliche Featutres hinzugefügt, darunter die Möglichkeit, ungenutzten RAM freizugeben, Screenshots von Webseiten über mehrere nicht sichtbare Bildschirmlängen zu machen oder das schnelle Umwandeln und Exportieren von Bildern.

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Die neue Version der Software ist als Upgrade von Parallels Desktop 12 oder 13 oder als neue eigenständige Lizenz verfügbar. Diese muss jährlich erneuert werden und kostet 80 US-Dollar pro Jahr. Alternativ kann die Software für 100 US-Dollar komplett erworben werden. Ein Upgrade von älteren Versionen kostet 50 US-Dollar mit der Option, stattdessen für 50 US-Dollar im Jahr die Pro Edition zu mieten. Diese und die Business Edition kosten einzeln 100 US-Dollar jährlich.

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mogel.de 23. Aug 2018

ob denn nun endlich mal was unternommen wird, die Grafikbeschleunigung in Mac OS X...

mogel.de 23. Aug 2018

Wenn du eine solche Software nicht brauchst, warum versucht du dann sie zu installieren...

miauwww 22. Aug 2018

Als ob mit dieser 'touch bar' jemals die Arbeitseffizienz eines guten Keybindings...

DeathMD 22. Aug 2018

Seit wann ist ein paar Grafiken in Photoshop hin und herschupsen arbeiten? Nein, aber im...



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