Virtualisierung: Parallels Desktop 10 macht Tempo

Parallels hat seine Virtualisierungssoftware Parallels Desktop(öffnet im neuen Fenster) in Version 10 veröffentlicht und die Unterstützung für OS X 10.10 alias Yosemite eingebaut. Nicht nur Apples neues Betriebssystem läuft damit, auch dessen neue, geräteübergreifende Funktionen wie iCloud Drive und die Foto Library können genutzt werden. Unter Windows können Benutzer im Internet Explorer mit einem Rechtsklick einen Anruf auf dem iPhone tätigen, wenn sie eine Nummer markiert haben, oder Inhalte von Windows über iMessages weiterleiten.
Die wichtigste Änderung betrifft jedoch die Leistung der virtuellen Maschinen, die stark verbessert sein soll. Die Wirtsbetriebssysteme laufen nach Herstellerangaben nicht nur schneller, sondern schonen die Ressourcen des Rechners, damit der Akku bei laufender virtueller Maschine von MacBook-Besitzern nicht mehr so stark beansprucht wird.
Konfigurationsarbeit soll dem Anwender mit Profilen abgenommen werden. Der Nutzer kann spezifizieren, welche Nutzung für ihn im Vordergrund steht: Design, Entwicklung, Spiele oder Office-Arbeiten. Eine manuelle Einrichtung ist nach wie vor möglich.
Die Anbindung an Twitter, Facebook und andere soziale Dienste will Parallels verbessert haben, so dass das Teilen von Daten über Windows möglich ist. Der Vorteil: Das Gastbetriebssystem nutzt die unter OS X konfigurierten Dienste, so dass keine neue Einrichtung unter Windows notwendig ist. Auch E-Mail, Airdrop und Messages werden unterstützt.
Die ganz normale Arbeit zwischen Gast- und Wirtssystem soll einfacher sein: So ist es mit Drag und Drop möglich, von OS X aus Dateien auf das Symbol der virtuellen Maschine zu ziehen, um sie dort zu nutzen.
Das Update auf Parallels Desktop 10(öffnet im neuen Fenster) ist für Besitzer der Vorversionen 8 und 9 für 50 Euro erhältlich, die Vollversion kostet rund 80 Euro.



