Virtualisierung: Amazon ergänzt Workspaces um VoIP

Amazon ergänzt seinen AWS Remote Desktop Service um Voice over IP (VoIP). Damit kann ein Softphone auf einem virtuellen Desktop laufen und Anrufe in realen Telefonnetzen führen.

Artikel veröffentlicht am , Ferdinand Thommes
Cloud
Cloud (Bild: Flickr/CC-By-SA 2.0)

Amazon erweitert die AWS Remote Desktop Services um eine VoIP-Funktion. Damit soll es möglich sein, Audio von einem Gerät, auf dem die Workspaces-Client-App läuft, in Anwendungen wie Microsofts Skype oder Lync oder Ciscos WebEx zu leiten, auch wenn diese auf einem virtuellen Desktop laufen. Einzige zusätzlich benötigte Hardware ist ein Headset. Amazon hat kürzlich Unterstützung für weitere Geräte wie das Surface Pro 4 und aktuelle Lenovo-Yoga-Notebooks für seinen DaaS (Desktop as a Service) freigeschaltet.

Stellenmarkt
  1. Berater Krankenhausinformationssystem (KIS) Neueinführungen (m/w/d)
    Helios IT Service GmbH, Berlin-Buch, deutschlandweit
  2. Delphi - Entwickler (m/w/d)
    medavis GmbH, Karlsruhe
Detailsuche

Damit will das Unternehmen seine Workspaces näher an die Funktionalität herkömmlicher Virtualisierungslösungen wie die von VMware oder Citrix heranbringen. Die Konkurrenten haben ihre Angebote zuletzt stark in Richtung virtueller Linux-Desktops und das Durchreichen der GPU vom Host zum Gast erweitert. Damit wollten sie ihre Produktpalette dem steigenden Bedarf von Anwendern anpassen, die heterogene IT-Umgebungen betreiben.

Seit der Veröffentlichung von Workspaces Ende 2013 fragen Anwender genau diese Funktion nach. Trotzdem brauchte Amazon mehr als zwei Jahre, um diese für moderne Arbeitsplätze essentiell erscheinende Funktion in AWS umzusetzen. Das mag unter anderem daran liegen, dass Workspaces von Beginn an mit verschiedenen Problemen zu kämpfen hatte.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Fernwartung
Der Kundenansturm, der Teamviewer nicht gut getan hat

Wie schätzt man die weitere Geschäftsentwicklung ein, wenn die Kunden in der Pandemie plötzlich Panikkäufe machen? Das gelang bei Teamviewer nicht.
Ein Bericht von Achim Sawall

Fernwartung: Der Kundenansturm, der Teamviewer nicht gut getan hat
Artikel
  1. Netzneutralität: Google und Meta verteidigen sich gegen Telekom-Vorwürfe
    Netzneutralität
    Google und Meta verteidigen sich gegen Telekom-Vorwürfe

    Die beiden großen Internetkonzerne Google und Meta verweisen im Gespräch mit Golem.de auf ihren Beitrag zur weltweiten Infrastruktur wie Seekabel und Connectivity.

  2. Pluton in Windows 11: Lenovo will Microsofts Sicherheitschip nicht aktivieren
    Pluton in Windows 11
    Lenovo will Microsofts Sicherheitschip nicht aktivieren

    Die neuen Windows-11-Laptops kommen mit dem Chip Pluton. Lenovo will diesen aber noch nicht selbst aktivieren.

  3. Probefahrt mit BMW-Roller CE 04: Beam me up, BMW
    Probefahrt mit BMW-Roller CE 04
    Beam me up, BMW

    Mit futuristischem Design und elektrischem Antrieb hat BMW ein völlig neues Fahrzeug für den urbanen Bereich entwickelt.
    Ein Bericht von Peter Ilg

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RTX 3070 989€ • The A500 Mini Retro-Konsole mit 25 Amiga-Spielen vorbestellbar 189,90€ • RX 6800 16GB 1.129€ • Intel Core i9 3.7 459,50€ Ghz • WD Black 1TB inkl. Kühlkörper PS5-kompatibel 189,99€ • Switch: 3 für 2 Aktion • RX 6700 12GB 869€ • MindStar (u.a. 1TB SSD 69€) [Werbung]
    •  /