Abo
  • Services:

Virtual Reality: Zenimax verklagt Oculus VR und Palmer Luckey

John Carmack soll bei seinem Wechsel zu Oculus VR geistiges Eigentum von Zenimax, dem Publisher hinter id Software, mit zu den Rift-Entwicklern genommen haben. Jetzt hat sein ehemaliger Arbeitgeber deshalb geklagt.

Artikel veröffentlicht am , Thorsten Schröder
Oculus Rift HD
Oculus Rift HD (Bild: Robyn Beck/AFP/Getty Images)

Zenimax Media und id Software, der ehemalige Arbeitgeber von Oculus-Technikchef John Carmack, haben Klage gegen Oculus VR und Kogründer Palmer Luckey eingereicht. Darin wird ihnen vorgeworfen, Handelsgeheimnisse gestohlen zu haben, die sich auf die Entwicklung von VR-Technologie beziehen.

Stellenmarkt
  1. AVU Netz GmbH, Gevelsberg
  2. NÜRNBERGER Lebensversicherung AG, Nürnberg

Bereits vor wenigen Tagen hatte Zenimax entsprechende Anschuldigungen vorgebracht, Oculus VR hatte diese jedoch zurückgewiesen. Man habe für Oculus-Produkte nicht eine Zeile Code von Zenimax oder dessen Technologie verwendet, hieß es von Oculus. Das Brisante: Carmack hatte bereits im Vorfeld der erfolgreichen Kickstarter-Kampagne für die VR-Brille Oculus Rift mit Palmer Luckey zusammengearbeitet, als er noch bei id Software angestellt war. Im vergangenen Jahr schließlich wechselte Carmack gemeinsam mit anderen Mitarbeitern dann Vollzeit zu Oculus.

Direkte Reaktion auf Übernahme durch Facebook

Zenimax führt in der Klage nun an, dass Oculus und Luckey Handelsgeheimnisse, geschützten Computercode und technisches Know-how für die Entwicklung der VR-Brille Oculus Rift verwendet haben sollen, obwohl sie zuvor eine Vereinbarung unterzeichnet hätten, die ihnen dies untersagt habe. Zenimax habe über Jahre selbst Millionen von Dollar in die Forschung und Entwicklung von VR-Technologie investiert, heißt es weiter.

Die Klage ist eine direkte Reaktion auf die Übernahme von Oculus VR durch Facebook im März. Die Angeklagten könnten "dank des geistigen Eigentums von Zenimax Milliarden von Dollar erwirtschaften", heißt es in der Schrift. Facebook hatte Oculus VR für 2 Milliarden Dollar gekauft.

Die Klage wurde in Texas eingereicht, dem Firmensitz von id Software. Eine konkrete Summe wird nicht genannt, Zenimax und id Software haben jedoch einen Geschworenenprozess beantragt.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 49,90€ + 3,99€ Versand (Vergleichspreis 86,80€)
  2. 49,90€ + 5,99€ Versand oder versankostenfrei bei Zahlung mit paydirekt (Bestpreis!)
  3. (Prime Video)
  4. 185€ (Bestpreis!)

Hotohori 22. Mai 2014

Der Artikel hier ist erschreckend oberflächlich gehalten... irgendwie verkehrte Welt...


Folgen Sie uns
       


BMW i3s - Test

Er ist immer noch ein Hingucker: Der knallrote BWM i3s zieht die Blicke anderer Verkehrsteilnehmer auf sich. Doch man muss sich mit dem Hinschauen beeilen. Denn das kleine Elektroauto der Münchner ist mit 185 PS ziemlich flott in der Stadt unterwegs.

BMW i3s - Test Video aufrufen
Elektromobilität: Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen
Elektromobilität
Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen

Die Anschaffung eines Elektroautos scheitert häufig an der fehlenden Lademöglichkeit am heimischen Parkplatz. Doch die Bundesregierung will vorerst keinen eigenen Gesetzesentwurf für einen Anspruch von Wohnungseigentümern und Mietern vorlegen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. ID Buzz und Crozz Volkswagen will Elektroautos in den USA bauen
  2. PFO Pininfarina plant Elektrosupersportwagen mit 400 km/h
  3. Einride Holzlaster T-Log fährt im Wald elektrisch und autonom

Indiegames-Rundschau: Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm
Indiegames-Rundschau
Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm

Gas geben, den weißen Hai besiegen und endlich die eine verlorene Socke wiederfinden: Die sommerlichen Indiegames bieten für jeden etwas - besonders fürs Spielen zu zweit.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Schwerelose Action statt höllischer Qualen
  2. Indiegames-Rundschau Kampfkrieger und Abenteuer in 1001 Nacht
  3. Indiegames-Rundschau Mutige Mäuse und tapfere Trabbis

Segelschiff: Das Vindskip steckt in der Flaute
Segelschiff
Das Vindskip steckt in der Flaute

Hochseeschiffe gelten als große Umweltverschmutzer. Neue saubere Antriebe sind gefragt. Der Norweger Terje Lade hat ein futuristisches Segelschiff entwickelt. Doch solch ein neuartiges Konzept umzusetzen, ist nicht so einfach.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Energy Observer Toyota unterstützt Weltumrundung von Brennstoffzellenschiff
  2. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  3. Kreuzschifffahrt Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

    •  /