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Virtual Reality: VR-Markt wächst stärker als erwartet

Half-Life Alyx, Iron Man VR und das Update für No Man's Sky: Die Investitionen in Virtual Reality zahlen sich offenbar allmählich aus.
/ Peter Steinlechner
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Artwork von No Man's Sky für Playstation VR (Bild: Sony)
Artwork von No Man's Sky für Playstation VR Bild: Sony

Das Marktforschungsunternehmen Superdata hebt seine Prognose(öffnet im neuen Fenster) für den Markt für Virtual- und Augmented-Reality-Hardware und -Software an. Im Gesamtjahr 2020 dürfte der Branchenumsatz bei 6,9 Milliarden US-Dollar liegen – erheblich mehr als die bislang vorausgesagten 6,3 Milliarden US-Dollar.

Im Bereich der Virtual-Reality-Headsets lief es laut Superdata zuletzt vor allem für das zu Facebook gehörende Unternehmen Oculus besser als erwartet. Von der Oculus Quest seien in den Monaten April bis Juni 2020 rund 177.000 Einheiten verkauft worden.

Damit habe das Gerät den langjährigen Marktführer Playstation VR geschlagen, von dem rund 155.000 Einheiten abgesetzt worden seien.

Zu den Gründen äußert sich Superdata nicht, allerdings dürfte dabei Half-Life Alyx ( Test auf Golem.de ) eine entscheidende Rolle gespielt haben, das im März 2020 für Virtual-Reality-Headsets auf PC-Basis erschienen ist.

Superdata geht davon aus, dass Oculus Quest im Gesamtjahr 2020 das bestverkaufte Headset sein wird. In den vergangenen Jahren ging dieser Titel an Playstation VR. Allmählich dürfte die Kundschaft auf eine PS-VR 2 für die Playstation 5 warten – allerdings gab es in den vergangenen Wochen keine Leaks über ein solches Gerät, angekündigt ist es noch nicht.

Publisher und Entwicklerstudios investieren aber erkennbar weiter in Virtual Reality. Gerade erst hat Sony das Actionspiel Iron Man VR nur für die Playstation VR veröffentlicht. Auch das Weltraumabenteuer No Man's Sky unterstützt Virtual-Reality-Headsets seit einem kürzlich veröffentlichten Update.

Half-Life Alyx – 10 Min. Gameplay von Valve
Half-Life Alyx – 10 Min. Gameplay von Valve (10:25)

Treibende Kraft im Markt für Augmented Reality bleibt laut Superdata weiter Pokémon Go, das seine Umsätze gegenüber den Vorjahr um 12 Prozent steigern konnte – schätzen jedenfalls die Marktforscher. Grund für das Wachstum sei vor allem der Raid Pass. Auch Onlineveranstaltungen wie das gerade abgeschlossene Pokémon Go Fest dürften ihren Teil beigetragen haben.

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Beim Geschäft mit Headsets aus dem Bereich Augmented Reality (AR) und Mixed Reality (MR) sieht Superdata derzeit Probleme – sichtbar unter anderem an den Entlassungen bei Magic Leap .

Allerdings könne sich der Markt drehen, wenn Apple tatsächlich ein AR-Headset veröffentlichen sollte. Superdata geht davon aus, dass dieses Gerät frühestens 2022 erscheint.


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