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Virtual Reality: Valve-Ingenieur steuert Spiele mit Zunge und Po

Eine Badezimmerwaage, ein alter Xbox-360-Controller und eine Maus: Aus derartigen Einzelteilen hat ein Valve -Ingenieur eine Spielesteuerung gebastelt, die mit Zunge und Hintern bedient wird.
/ Peter Steinlechner
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Valve-Ingenieur Ben Krasnow (Bild: Ben Krasnow)
Valve-Ingenieur Ben Krasnow Bild: Ben Krasnow

Ben Krasnow ist kein besonders leidenschaftlicher Spieler, aber mit Eingabegeräten für Games kennt sich der Ingenieur aus, der bei Valve(öffnet im neuen Fenster) an der Entwicklung neuer Hardware arbeitet. Jetzt zeigt er in zwei Videos seine Ideen zur Spielersteuerung: mit der Zunge und mit dem Hintern. Dabei handelt es sich zwar offiziell um ein privates Bastelprojekt, aber Krasnow deutet an, dass es Bezüge zu seiner Arbeit gebe.

Hintern-basierter Spiele-Controller von Ben Krasnow
Hintern-basierter Spiele-Controller von Ben Krasnow (06:48)

Valve will nach eigenen Angaben Mitte Januar 2014 bei einer Tagung über Eingabegeräte für Virtual-Reality-Anwendungen und -Spiele rund um seine Steam Machine sprechen. Ob es dabei auch Ankündigungen für die Öffentlichkeit gibt, ist aber noch unklar.

Bei dem möglicherweise aussichtsreicheren der beiden Krasnow-Controller steuert er die Bewegungen in einem Spiel mit seinem Gesäß. Das Eingabegerät besteht aus einer billigen Badezimmerwaage und den Innereien eines Xbox-360-Gamepads. Krasnow lenkt den Protagonisten in der virtuellen Welt, indem er sein Gewicht verlagert - für eine Bewegung nach vorne verschiebt er auch sein Gewicht nach vorn.

Interessant ist dieses System vor allem im Zusammenhang mit zusätzlicher Hardware wie dem VR-Headset Oculus Rift. Bei dieser erfolgt die Richtungssteuerung sonst auf eine etwas künstliche Art mit einem gewöhnlichen Controller, was noch nicht die ideale Lösung ist - die Arbeit von Krasnow bietet da interessante Ansätze.

Zungen-basierter Spiele-Controller von Ben Krasnow
Zungen-basierter Spiele-Controller von Ben Krasnow (05:20)

Der Zungen-Controller beruht auf dem optischen Sensor einer Standard-Computermaus. Krasnow kann damit - ebenfalls ohne seine Hände zu verwenden - grundsätzlich die gleichen Eingaben vornehmen wie mit einer normalen Maus, auch klicken ist möglich. Allerdings sagt der Entwickler selbst, dass die Präzision noch sehr zu wünschen übrig lasse.


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