Virtual Reality: Stanford und Nvidia stellen Lichtfeld-Headset vor

Weniger Übelkeit als beim Oculus Rift dank natürlicherem Sehen: Das wollen Forscher der Stanford University und von Nvidia mit einer neuen Technologie für VR-Brillen erreicht haben.

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Prototyp VR-Headset
Prototyp VR-Headset (Bild: Standford University)

Wissenschaftler der Stanford University haben zusammen mit Nvidia den Prototypen eines Virtual-Reality-Headsets vorgesellt, das sich in einem Punkt grundlegend von Geräten wie Oculus Rift unterscheidet: Statt eines 2D-Displays verwendet es eine Technologie, die angeblich der aus Lichtfeld-Kameras ähnelt. Nach Angaben der Ingenieure ermöglicht sie eine "dramatisch" natürlichere Darstellung von künstlichen Welten. Ein praktischer Vorteil sei außerdem, dass den Nutzern weniger übel werde als bei herkömmlichen VR-Headsets.

Bei dem nun präsentierten System werden zwei LCD-Panels mit etwas Abstand hintereinander verbaut. Dadurch entsteht laut den Forschern "eine Art Hologramm" für jedes Auge. Das kann nun weitgehend frei auf unterschiedliche Entfernungen fokussieren - ähnliche räumliche Tiefe bieten auch Lichtfeldkameras.

Räumliches 3D entsteht auf zwei Arten: Durch zwei perspektivisch leicht unterschiedliche Bilder, die durch beide Augen ausgewertet werden sowie durch Entfernungen, die auch schon mit einem Auge funktionieren. Letzteres sei mit dem neuen System möglich, so die Forscher, deren Prototyp ausschließlich aus Standardbauteilen besteht. Nvidia hatte bereits 2013 einen Prototypen einer VR-Brille vorgestellt, der mit Lichtfeld-Technologie arbeitet. Allerdings unterstützte das Gerät noch kein Headtracking.

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