Virtual Reality: Sony arbeitet an PS-4-Konkurrenz für Oculus Rift

Ursprünglich hatte Sony für die Gamescom 2013 offenbar eine ganz große Überraschung geplant: die Präsentation eines Virtual-Reality-Headsets in der Art von Oculus Rift, das für die Playstation 4 erscheinen sollte. Das berichtet Eurogamer.net(öffnet im neuen Fenster) mit Bezug auf mehrere anonyme Quellen. Die britische, zu Sony gehörende Firma Evolution Studios(öffnet im neuen Fenster) soll federführend für die Entwicklung der VR-Brille zuständig sein. Die soll bereits intern bei Sony mit Drive Club präsentiert worden sein – auch das Rennspiel entsteht bei Evolution. Laut Eurogamer.net soll der noch namenlose Konkurrent des Oculus Rift nun 2014 vorgestellt werden; möglicherweise ist er aber auch schon auf der Tokyo Game Show Mitte September 2013 zu sehen.

Sony hat schon jetzt ein VR-Headset im Angebot: Es trägt die Modellbezeichnung HMZ-T2 und kostet rund 700 Euro. Das Gerät verfügt immerhin über ein 720p-OLED-Display und unterstützt 5.1-Surround-Sound, hat aber eine entscheidende Schwäche im Hinblick auf Games: Es beherrscht kein Headtracking – natürliches Umschauen in künstlichen Welten durch das Bewegen des Kopfes funktioniert also nicht. Sony vermarktet das Gerät als Stereoskopiebrille für Filme und Spiele.
Bereits Anfang August 2013 hatte die US-Presse(öffnet im neuen Fenster) über einen Patentantrag von Microsoft berichtet: Auch dabei ging es um ein Headset, das in seiner Funktionsweise stark an Oculus Rift erinnert. Allerdings wäre die Brille durch das Verknüpfen der gezeigten Informationen besonders für Multiplayer-Funktionen geeignet. Weder Sony noch Microsoft haben sich öffentlich zu den Meldungen geäußert.