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Virtual Reality: Samsung entwickelt VR-Brille gemeinsam mit Oculus

Die Gerüchte um eine eigene VR-Brille von Samsung verdichten sich. Der Elektronikkonzern soll für das Projekt mit Oculus zusammenarbeiten.
/ Thorsten Schröder
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Samsung plant eine VR-Brille. (Bild: Kim Jae-Hwan/AFP/Getty Images)
Samsung plant eine VR-Brille. Bild: Kim Jae-Hwan/AFP/Getty Images

Der südkoreanische Handyhersteller Samsung arbeitet offenbar gemeinsam mit dem VR-Experten Oculus an einer eigenen Datenbrille. Während Oculus sich um die Software kümmere, arbeite Samsung an der Hardware, berichtete die Seite Engadget(öffnet im neuen Fenster) . Die Brille soll dem Bericht zufolge auf den Bildschirm des Smartphones zurückgreifen und kein eigenes Display verwenden.

Bei der Zusammenarbeit gewährt Oculus den Südkoreanern laut Engadget vorzeitig Zugang zum eigenen Software Development Kit und hilft bei der Entwicklung der Benutzeroberfläche. Samsung stellt Oculus im Gegenzug die aktuelle Generation an OLED-Bildschirmen für deren geplante VR-Brille zur Verfügung.

Samsung spart durch Zusammenarbeit Kosten

Laut dem Bericht soll das verwendete Display eine Auflösung von mehr als 1080p haben und auch in der nächsten Generation von Smartphones der Südkoreaner zum Einsatz kommen. Das Developer Kit, zu dem Samsung dank der Zusammenarbeit Zugang hat, wurde von Oculus-Technologiechef John Carmack mitentwickelt. Die Brille soll sowohl für Videospiele als auch andere Medien verwendet werden können.

Die Kooperation gibt Samsung die Möglichkeit, als einer der ersten Hersteller ein eigene VR-Brille auf den Markt zu bringen, ohne ähnliche Summen in die Entwicklung zu investieren wie etwa Oculus oder Sony . Für Oculus hat die Zusammenarbeit den Vorteil, dass das Start-up ein hochwertiges Gaming-Headset mit hochauflösendem Display entwickeln kann. Im März hatte Facebook die Übernahme des VR-Start-ups für 2 Milliarden Dollar verkündet.

Gerüchte über eine eigene VR-Brille von Samsung waren erstmals in der vergangenen Woche aufgekommen.


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