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Virtual Reality: Offizieller Preis für Oculus Rift weiter gesenkt

Virtual Reality wird erneut günstiger: In den USA kostet das VR-Headset Oculus Rift inklusive der Touch-Controller ab sofort ein Drittel weniger. Auch in Deutschland hat der Hersteller den Preis stark gesenkt.
/ Peter Steinlechner
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Artwork von Oculus Rift (Bild: Oculus VR)
Artwork von Oculus Rift Bild: Oculus VR

Das zu Facebook gehörende Unternehmen Oculus VR hat den Preis für sein Virtual-Reality-Headset Rift spürbar gesenkt. In Deutschland verkauft das Unternehmen das Gerät inklusive zwei Touch-Controllern bei Amazon ab sofort für rund 450 Euro(öffnet im neuen Fenster). Diese Preissenkung erfolgt im Rahmen einer Marketingaktion namens "Summer of Rift" und ist nach Firmenangaben(öffnet im neuen Fenster) zeitlich begrenzt – bis wann, wird allerdings nicht gesagt.

Oculus Rift (Summer of Rift) – Trailer
Oculus Rift (Summer of Rift) – Trailer (00:30)

Ein Vergleich mit dem vorherigen Preis ist in Deutschland wegen unterschiedlicher Pakete und Beigaben relativ kompliziert. Hierzulande ist Rift ohne Touch beispielsweise auch weiterhin für rund 590 Euro erhältlich – was derzeit natürlich keinerlei Sinn ergibt.

In den USA wirbt der Hersteller damit, dass der Preis für das Komplettpaket von rund 600 US-Dollar auf nun 400 US-Dollar gesenkt wurde; wie immer ist bei den US-Preisen die je nach Bundesstaat unterschiedliche Mehrwertsteuer nicht enthalten. Neben der Hardware sind auch viele Spiele im offiziellen Software-Store günstiger geworden. Bereits Anfang März 2017 hatte Oculus VR den Preis für Headset und Eingabegeräte weltweit um rund 200 US-Dollar gesenkt.

Oculus Rift CV1 – Test
Oculus Rift CV1 – Test (02:40)

Einen Grund für die erneute starke Preissenkung nennt Oculus VR nicht. In Foren und in der US-Presse – etwa bei Arstechnica.com(öffnet im neuen Fenster) – gibt es Spekulationen, dass die Nachfrage stark zurückgegangen sei. Nach Schätzungen des Marktforschungsunternehmens Superdata seien seit Februar 2017 wohl nur rund 240.000 Rift verkauft worden. Bislang gibt es keine konkreten Hinweise auf ein Nachfolgemodell. Die Endkundenversion ist seit März 2016 verfügbar (Test auf Golem.de).

Zum Vergleich: Der wichtigste Konkurrent für Rift ist das Headset Vive von HTC und Valve, das momentan beim Hersteller rund 900 Euro kostet. Für Playstation VR von Sony sind in Deutschland im Handel derzeit rund 380 Euro fällig; dazu kommt allerdings noch eine ebenfalls nötige, für rund 40 Euro separat erhältliche Playstation Kamera.


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