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Virtual Reality: Oculus stellt Verkauf von Headsets in Deutschland ein

In Deutschland verkauft Oculus seine Rift- und Quests-Headsets nicht mehr - möglicherweise wegen Datenaustausch mit Facebook.

Artikel veröffentlicht am ,
Mark Zuckerberg bei der Präsentation von Oculus Quest im April 2019
Mark Zuckerberg bei der Präsentation von Oculus Quest im April 2019 (Bild: Amy Osborne/AFP via Getty Images))

Das zu Facebook gehörende Unternehmen Oculus verkauft seine Virtual-Reality-Headsets wie das Rift S und das Quest nicht mehr in Deutschland. Grund: "Gespräche mit deutschen Regulierungsbehörden". Weitere Angaben macht Oculus nicht.

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Wer schon ein VR-Headset von Oculus besitzt, soll es ohne Einschränkungen weiterverwenden können. Auch mit Geräten, die schon an den Handel ausgeliefert sind, soll es keine Probleme geben.

Allerdings will Oculus vorerst keine neuen Headsets mehr an den Handel schicken. Bei Importgeräten aus dem Ausland könne es Funktionseinschränkungen geben - genauer wird Oculus nicht. Das Geschäftskundenprogramm "Oculus for Business" ist von dem Verkaufsstopp nicht betroffen.

Möglicherweise geht es bei dem Verkaufsstopp um Facebook. Der Verdacht: Mitte August 2020 hatte Oculus bekanntgegeben, dass Virtual-Reality-Neukunden ab Oktober 2020 für die Verwendung der Headsets ein Facebook-Konto benötigen. Bislang hat ein davon unabhängiger Account bei Oculus ausgereicht. Bestandskunden müssen ab Ende 2022 ebenfalls Facebook verwenden.

Es könnte sein, dass etwa die Datenschutzbeauftragten mit dieser Änderung und mit dem damit verbundenen Austausch von Daten zwischen Oculus und Facebook nicht einverstanden sind. Allerdings hat Heise.de eine Stellungnahme des Bundeskartellamts erhalten, der zufolge es zumindest dort keine Gespräche mit den Firmen gegeben habe.

Oculus Quest All-in-one VR Gaming Headset - 128GB

Auch der für Facebook zuständige Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit schreibt, in der Sache noch nicht aktiv geworden zu sein - die Angelegenheit nun aber an die europäische Aufsichtsbehörde weiterleiten zu wollen.

Bei vielen Nutzern von Headsets wie dem Quest hatte die zwangsweise Vorgabe eines Facebook-Kontos für Empörung gesorgt. Facebook hatte bei der Übernahme von Oculus im Jahr 2014 gesagt, dass genau eine solche Verknüpfung inklusive des Austauschs von Daten nicht passieren werde.

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VincentGdG 03. Sep 2020

Die "junge Generation" nutzt überhaupt kein Facebook. Ich habe mich letztens mit einer...

Hotohori 03. Sep 2020

Wird nicht passieren, auch hier in Deutschland wird man eine Lösung finden und dann...

Hotohori 03. Sep 2020

Das ist aber erst ab Januar 2023 und bis dahin sind die genutzten VR Brillen längst aus...

franzropen 02. Sep 2020

Es ist Teil von Facebook Technologies LLC. Immer noch eine Tochterfirma und nicht...


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