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Virtual Reality: Oculus Rift unterstützt offiziell Roomscale-VR

Herumlaufen und sich mehr oder weniger frei bewegen: Das ist in der virtuellen Realität nun auch offiziell mit Oculus Rift möglich – sofern der Nutzer genug Sensoren besitzt.
/ Peter Steinlechner
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Endkundenversion von Oculus Rift (Bild: Oculus VR)
Endkundenversion von Oculus Rift Bild: Oculus VR

Vor ein paar Tagen hat Oculus die Firmware 1.15(öffnet im neuen Fenster) für sein VR-Headset Rift samt Oculus Touch veröffentlicht. Die kleine Versionsnummer versperrt den Blick darauf, dass das Update einen großen Schritt bedeutet: Erstmals unterstützt Oculus Rift damit offiziell Roomscale-VR. Das heißt, dass der Nutzer sich innerhalb eines gewissen Rahmens frei bewegen kann, ähnlich wie es bislang das Headset HTC Vive möglich macht.

Oculus Touch Controller – Fazit
Oculus Touch Controller – Fazit (01:30)

Voraussetzung ist allerdings, dass der Besitzer von Rift drei Sensoren in seinem Hobbykeller, Wohnzimmer oder wo auch immer aufstellt; deren Einzelpreis beträgt knapp 70 Euro. Oculus selbst schreibt, dass mit zwei Sensoren nur eine eingeschränkte Roomscale-Erfahrung möglich sei – verständlich, schließlich können die Geräte dann nicht den gesamten Raum so überblicken, wie es nötig wäre.

Roomscale-VR ist mit Rift schon etwas länger möglich, auch einige Spiele verwenden die Funktion bereits. Bislang hatte das Ganze aber experimentellen Charakter. Mit der nun erfolgten offiziellen Freigabe können Entwickler sich darauf verlassen, dass Roomscale bei entsprechend ausgestatteten Nutzern innerhalb der Vorgaben klappt.

Oculus Rift CV1 – Test
Oculus Rift CV1 – Test (02:40)

Oculus hatte sein Roomscale-VR erst im Oktober 2016 auf einer Hausmesse angekündigt – wohl auch, weil die Funktion beim Konkurrenzgerät HTC Vive relativ beliebt ist. Nach der Ankündigung von Oculus VR folgten es einige Softwareupdates, mit denen das räumliche Tracking nach und nach unterstützt und verbessert werden sollte.

Stattdessen gab es mit der Funktion allerdings einige technische Probleme, die zwar halbwegs schnell behoben wurden – aber die Nutzer waren natürlich trotzdem sauer. Mit der nun verfügbaren Version 1.15 sind die Schwierigkeiten nun offenbar wirklich gelöst und Roomscale funktioniert in den allermeisten Fällen, wie es soll.


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