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Virtual Reality: Oculus Rift kostet 741 Euro

Das Raten ist vorbei: Der Hersteller hat den Preis für die Endkundenversion von Oculus Rift bekanntgegeben - und gleichzeitig den Vorverkauf für das VR-Headset eröffnet.

Artikel veröffentlicht am ,
Oculus Rift
Oculus Rift (Bild: Oculus VR)

Spieler aus 20 Ländern - darunter Deutschland - können ab sofort Oculus Rift vorbestellen. Das nur über die Webseite von Hersteller Oculus VR verfügbare Gerät kostet bei einer Bestellung aus Deutschland mit Versand 741 Euro; in den USA sind insgesamt 600 US-Dollar fällig. Als Auslieferungstemin wird März 2016 genannt. Die Kreditkarte wird erst beim Versand des Gerätes belastet; es soll möglich sein, die Bestellung vorher zu stornieren. Zur Steuerung liegt dem Paket ein Xbox-One-Controller bei. Das Eingabegerät Oculus Touch wird erst später verfügbar sein - es soll im zweiten Halbjahr 2016 erscheinen.

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Alle Käufer erhalten das Actionspiel Lucky's Tale mit ihrem Rift - also auch diejenigen, die das Headset erst nach der eigentlichen Veröffentlichung kaufen. Nur Vorbesteller bekommen außerdem das Weltraumspiel Eve Valkyrie von CCP Games. Weitere Spiele und Anwendungen wird es auf absehbare Zeit nicht im Handel, sondern nur als Download über den Oculus-eigenen Store geben. Derzeit ist eine Reihe von Spielen angekündigt, etwa The Climb von Crytek und der Actiontitel Edge of Nowhere von Insomniac Games - Termine dafür gibt es noch nicht.

Wer über den Kauf von Oculus Rift nachdenkt, sollte sich im Klaren darüber sein, dass er einen recht leistungsstarken Windows-PC (ab Windows 7) benötigt. Der Rechner muss laut Oculus VR über eine Nvidia Geforce 970 oder eine AMD Radeon 290 verfügen, außerdem müssen 8 GByte RAM und ein Intel i5-4590 oder ein ähnlicher Prozessor verbaut sein. Zusätzlich müssen zwei USB-3.0-Ports sowie ein HDMI-1.3-Videoausgang frei sein. Oculus stellt auf seiner Webseite eine Reihe von Referenz-PCs verschiedener Hersteller vor.

Oculus Rift ist das erste VR-System mit Head-Tracking und echter Rundumsicht der aktuellen Generation. Es soll mehr Möglichkeiten und eine stärkere Immersion als Geräte wie Gear VR oder Google Cardboard bieten. Später im Jahr - vermutlich im April 2016 - soll für PCs noch HTC Vive von Valve und HTC erscheinen, der direkteste Konkurrent für Oculus Rift. Sony will im Laufe des Jahres 2016 sein nur mit einer PS4 nutzbares Playstation VR veröffentlichen.

Die beiden Panels des Rifts lösen jeweils mit 1.080 x 1.200 Pixeln pro Auge auf, das entspricht insgesamt 2.160 x 1.200 Bildpunkten. Die Bildrate liegt bei 90 fps. Details zur verwendeten Subpixel-Anordnung nennt Oculus VR nicht - es dürfte sich um eine RGB-Matrix mit einem Global-Verfahren handeln. Die Pixel werden nicht zeilenweise aktualisiert, sondern alle gleichzeitig.

Nachtrag vom 6. Januar 2016, 17:29 Uhr

Wir haben die Meldung um den Preis für Oculus Rift ergänzt, den deutsche Besteller zahlen müssen.

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Zeitvertreib 12. Jan 2016

Hast schon recht, geschenkt ist das Ding nicht. Ich vermute das es eventuell auch dazu...

Hotohori 11. Jan 2016

741 Euro sind gerechtfertigt für diese neue Technologie, ob die Qualität dann auch passt...

gema_k@cken 08. Jan 2016

Der Beitrag hätte DAS IST DAS ENDE! (von Oculus Rift) heißen müssen.

Hotohori 07. Jan 2016

Na bei den 300-400 Euro bei Sony weißt du aber auch nicht ob das nur die Brille oder...

Hotohori 07. Jan 2016

Wie oft hab ich solche Aussagen schon gehört... SSD werden Nischenprodukt bleibt, weil...


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